Online Marketing Service

Was ist “re-spawning” überhaupt?

14. Oktober 2010
von Gordian Hense

Schuld sind die Cookies

Im Online Marketing wird der Wettbewerb immer härter. Deshalb werden viele Überlegungen gemacht, die Effizienz der Massnahmen zu erhöhen. Ein Thema ist natürlich die Analyse der Benutzerdaten. Wer besucht welche Seite? Was liest oder macht er auf dieser Seite? Wohin wechselt er dann? Was sind seine Interessen, seine demographischen Daten, seine Umfelddaten? Welche Banner klickt er an? Wie schön wäre es wenn man all diese Daten “tracken”, also sammeln könnte und dann den gläsernen Kunden daraus erstellen kann. Denn dann könnte man jedem einzelnen so erfassten potentiellen Kunden zielgenaue Angebote machen. Denn dabei ist die Conversion-Rate am höchsten oder anders der Marketing-Aufwand für einen Abschluss am niedrigsten. Weiter lesen »

Google AdWords Kosten – ein Buch mit sieben Siegeln?

Direkte Kosten für Google AdWords

Die Kosten für Werbung mit Google AdWords sind, vor allem für KMUs und Einsteiger, oft ein Buch mit sieben Siegeln. Obwohl es sehr viel Informationen im Internet gibt, stelle ich immer wieder fest, dass darüber Unklarheit herrscht. Natürlich wissen mittlerweile viele, dass sich die Kosten für die Anzeigenschaltung bzw. die Klicks auf die Anzeigen mit Google AdWords nach Angebot und Nachfrage, nach der Höhe des Budgets bzw. der Einstellungen für den max. CPC, also die Höhe für einen Klick, bestimmen. Je nach dem in welchem Markt sich das Unternehmen aufhält werden für die Klicks auf Anzeigen zu dem gesuchten Keyword sehr unterschiedliche Preise bezahlt. Hier noch einmal ein Erklärungsversuch. Weiter lesen »

Die sozialen Netzwerke oder auf Neudeutsch “Social Media” im Internet wie YouTube, Facebook, Twitter, Plaxo, Xing und Co. werden zunehmend privat aber auch beruflich von vielen Nutzern benutzt. Dabei wird es für die Teilnehmer, aber auch Unternehmen immer schwieriger zwischen “professioneller” Kommunikation und “privatem” Geplauder zu unterscheiden.

Für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen wird es immer wichtiger bei diesem Geplauder bestimmten Regeln zu folgen. Denn Schaden ist schnell und langfristig angerichtetg. Unternehmen müssen dabei auf Richtlinien der Unternehmenskommunikation Rücksicht nehmen damit ihr Image, Reputation und viele andere Dinge nicht Schaden nimmt. Privatpersonen müssen ihren Schutz wegen Karriere (Bewerbungschancen), Phishing, Stalking oder anderen Zeiterscheinungen im Auge behalten. Weiter lesen »

Zynga“, oder besser “Zynga Game Network Inc.” dürfte für viele Online Marketing Fachleute kein unbeschriebenes Blatt sein. Zynga ist wohl der grösste Social Network Spiele Hersteller und Betreiber der Welt.

Als der Erfolg von Facebook und Co. immer bekannter wurde, war Zynga an erster Stelle dabei bereits auf diesen Plattformen Online – Spiele / Games anzubieten. Der Erfolg war bombastisch. Zynga erreichte in kürzester Zeit mit seinen Spielen Mitgliederzahlen von 80 Millionen und mehr. Am 23. September 2009 berichtete Zynga über 100 Millionen Unique Visitor pro Monat. Heute werden rund 20 verschiedene Spiele für die Plattformen Facebook, My Yahoo, MySpace und dem iPhone angeboten. Der Jahresumsatz wurde im Oktober 2009 auf rund 250 Millionen US-Dollar geschätzt (www.businessinsider.com), wobei ein 60 % EBITAD (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) angenommen wurde. Also rund 150 Millionen US-Dollar Rohertrag vor Steuern und Abschreibung. Im Juli 2010 schrieb der Stern “Allein im ersten Halbjahr 2010 soll der Umsatz von Zynga bei 350 Millionen Dollar liegen”. Keine schlechte Zahl für ein Unternehmen das erst im Januar 2007 gegründet wurde. Auch im Juli 2010 wurde in den USA bekannt, dass sich Google selber mit einer Investition zwischen 100 und 200 Millionen US-Dolar an Zynga beteiligt hat. Aber Zynga nimmt nicht nur Geld ein, sondern versorgte z.B. im Januar 2010 den Haiti Relief Fund mit 1.5 Millionen US-Dollar. Mittlerweile hat Zynga Büros rund um die Welt. Kürzlich wurde erst ein neues Büro in Indien eröffnet. Eines in China gibt es schon länger. Was für Aussichten, wenn diese Märkte anfangen Facebook und Spiele von Zynga richtig zu nutzen.

Die Spiele sind fast alle auf dem gleichen “Trigger” aufgebaut. Die Teilnahme ist immer am Anfang kostenlos. Man kann in ihnen als Spieler in eine Rolle schlüpfen. Zum Beispiel bei “Mafia Wars” in die eines Gangsters. Durch Aktivitäten im Spiel, zum Beispiel einem Bankraub, kann man dann Dinge erwerben, die einem wieder helfen im Spiel Punkte = virtuelles Geld und Lebensenergie zu tanken. An anderen Stellen findet man Waffen, Gift, Messer oder Munition, die man seinem Lager zuordnen kann. Man kann soziale Verknüpfungen eingehen, durch die einem geholfen werden. Bei “Mafia Wars” gehört man schnell einer “Mafia” an und erhält Unterstützung von seinen Kollegen. Wenn man, ab einer bestimmten Stelle im Spiel, weiter nach oben kommen möchte, muss man mit richtigem Geld Punkte kaufen, mit denen man dann im Spiel weiter kommt. Davon lebt Zynga.

Mittlerweile gibt es einen kompletten Markt rund um die Spiele von Zynga. Das geht los mit Büchern in denen beschrieben wird, wie man mit Tricks auch ohne echtes Geld ganz weit nach oben kommt und geht weiter mit Merchandising Produkten die online verkauft werden, bis hin zum Handel mit Punkten für die Spiele. Zynga hat es nicht nur geschafft Spiele in soziale Netzwerke zu bringen, sondern hat einen kompletten Markt aufgebaut, der ein Mehrfaches wert ist, als nur die Software.

Der Erfolg von Online – Games gerade in Sozialen Netzwerken ist beschreibend für die Geschäfts – und Marketing – Möglichkeiten in diesem Bereich. Die Zielgruppe ist hochinteressant für jeden der Werbung betreiben will. Die genauen Details kann man unter http://www.zynga.com/about/advertisingGuidelines.php erfahren. Dabei kann man ganz spezielle Formen der Werbung nutzen, die man ausserhalb von Spielen nicht nutzen könnte. Clevere Unternehmen haben deshalb auch schon professionelle Spieler angeheuert um die “Community” von ihrem Produkt zu überzeugen. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit günstiger Werbung über solche Plattformen zu machen. Wer natürlich dabei auffällt, fliegt sicher raus. Sein eigenes Geschäft kaputt machen, möchte auch Zynga sicher nicht.

In diesen Tagen ist das bekannte Buch “Googles Gnade” in Englisch mit dem Titel “Googles Grace” erschienen. Zitat aus der Beschreibung:

Semedé, eine moderne, innovative Internetseite ist fassungslos. Der Big Boss, Google, mag sie nicht und verpasst ihr einen schlechten Page Rank – und das, obwohl sie den besten im gesamten Cyberspace verdient hätte, davon ist sie überzeugt. Zusammen mit dem alten Commodore macht sie sich auf den Weg, Google zu suchen, um ihn davon zu überzeugen, dass der wertvolle Textinhalt (Content), den sie anzubieten hat, jedem Internetnutzer schnell zugänglich gemacht werden muss. Das wird die Welt verändern – dessen ist sie sich sicher.

Die beiden Hauptfiguren Semedé und der Commodore lernen in ihren Abenteuern im Cyberspace, welche Irrtümer, Lücken und Tücken, aber vor allem auch welche Tipps und Tricks in Bezug auf Webseiten-Optimierungen im Umlauf sind – bis sie zum Schluss die Regeln aus erster Hand erfahren.

„Googles Gnade“ erzählt auf humorvolle Weise den tagtäglichen Kampf um den besten Indexrang und stellt die Frage: Was ist wertvoller Content? Nach welchen Kriterien bewertet Google wirklich und was, wenn wertvoller Content von Google einfach nicht gesehen werden kann?

Die Geschichte ist unterhaltsam und lesenswert für jeden, der mit seinem Internetauftritt erfolgreich sein möchte. So werden unter anderem der rasante Technikwandel und die damit verbundenen gesellschaftlichen Konsequenzen mit Humor und Gefühl behandelt. Gut unterhalten und stets mit einem wissen-den Augenzwinkern informiert die Lektüre ihre Leser, wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirklich funktioniert.

Für alle die, auf Deutsch oder Englisch, humorvoll darüber lesen wollen, wie man bei Google (mit Gnade) auf eine bessere Position kommen kann, ist dieses Buch ein “Plus” und “Muss”.

Der Verlag hat keine Mühen und Kosten gescheut um für das Buch zu werben – siehe Leuchtwerbung am “Time Square” in den USA. Unter Zuhilfenahme unseres Know-Hows wurde ein Buch erstellt, dass auch Laien die Welt der Suchmaschinen-Optimierung näher bringt.

Das Buch ist in guten Buchhandlungen oder bei Amazon in Deutsch (Googles Gnade) oder Englisch (Googles Grace) zu erhalten.