
Mir reist gleich die Hutschnur. Weil Amazon willkürlich Wikileaks die Pressefreiheit abschneidet, habe ich mich entschlossen nun bei einem Konkurrenten ein Weihnachtsgeschenk für einen Deutschen Partner zu bestellen. Natürlich möchte ich, dass das Geschenk direkt an den Partner in Deutschland geliefert wird. Das richtige Produkt habe ich auch auf Anhieb bei bol.de gefunden.
Es ist unglaublich aber wahr, boll.de macht es einem unmöglich dieses Produkt online zu bestellen. Ich habe schön brav ein Produkt im Shop ausgewählt und in den Einkaufskorb gelegt. Danach bin ich weiter zu Kasse gegangen. Ich werde gefragt ob ich bereits Kunde bin oder ob ich mit dem Bestellprozess einen Acount anlegen will. Letzteres habe ich bestätigt. Ich werde zuerst nach meiner Adresse gefragt. Darunter kann ich angeben, dass die Lieferung der aktuellen Bestellung an eine andere Adresse geliefert werden soll. Also gebe ich oben in das Formular meine Adresse in der Schweiz ein, natürlich mit einer vierstelligen Postleitzahl. Und, darunter gebe ich die Lieferadresse in Deutschland, natürlich mit einer fünfstelligen Postleitzahl, ein.
Die Postleitzahl ist ungültig
Man sollte es nicht glauben, aber das geht nicht. Egal in welcher Kombination ich meine Daten eingebe, ich bekomme immer wieder die Fehlermeldung “Die Postleitzahl ist ungültig”. Anscheinend kommt es bei bol.de nicht sehr häufig vor, dass jemand aus der Schweiz etwas kauft und es an eine Adresse in Deutschland liefern möchte. Alleine dieser Gedanke ist schon sehr interessant. Aber, dieser Umstand spricht auch Bände, was das Projektmanagement der Online-Lösung angeht. Es scheint keine Fehleranalyse durchgeführt worden zu sein. Dinge die man auf einer Webseite anbietet, sollten zumindest auch funktionieren.
Ich bin mir fast sicher, dass der Fehler in einem Java-Script liegt, welches die Postleitzahl auf die richtige Länge prüfen soll. Sicher gibt es Variablen, die dem Script sagen – du musst auf fünf Stellen prüfen, wenn nicht die Schweiz als Land ausgewählt ist – die Prüfung wird aber nur abhängig vom oberen Feld, dem Land meines Accounts aus überprüft. Da oben als Land Schweiz ausgewählt ist und bei der Lieferadresse eine Deutschland und eine fünfstellige Postleitzahl, meldet das Script die Fehlermeldung und lässt mich meinen Bestellvorgang nicht weiterführen. Schade eigentlich.
Ich hätte eigentlich gedacht, dass Firmen die vermutlich eine Unmenge an Geld für ihre Webshops ausgeben, zumindest den Bestellprozess auf Herz und Nieren prüfen würden. Damit kein Kunde solche Erfahrungen macht wie ich.
Was bleibt mir anderes übrig als zu einem anderen Shop abzuwandern.
SEO Tool und SEO Praxis
Heute möchte ich Ihnen ein Werkzeug, oder besser eine Sammlung an Werkzeugen, für Online Marketing sowie eine gute Sammlung an Informationen für Online Marketing vorstellen. Viele Teile davon sind kostenlos zu beziehen oder zu lesen. Für den Start aber auch für Profis sicher eine interessante und nützliche Quelle.
SEO Tool – SEOPowerSuite

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SEOPowerSuite ist eine Software bestehend aus vier Elementen. Sie wird als kostenlose, Professional und Enterprise – Version angeboten. Die Preise liegen zwischen 249 und 999 Dollar. Dafür bekommt man aber auch vollwertige Software, die selbst Laien durch den komplizierten Prozess von Linkaufbau oder Keyword-Recherche führen. Die Software ist in verschiedenen Sprachen und für Windows, Apple Macintosh und Linux zu beziehen. Die vier Elemente bestehen aus dem “Rank Tracker” – er findet Suchbegriffe (Keywords) und überprüft Platzierungen in mehr als 500 Suchmaschinen. Dem “WebSite Auditor” – er analysiert Inhalte konkurrierender Webseiten und optimiert Ihr Webprojekt. Dem “SEO SpyGlass” – er ermittelt die eingehenden Links all Ihrer Mitbewerber und zeigt High Quality Linkquellen auf. Und dem “LinkAssistant” – er verwaltet Linktausch und kontrolliert bestehende Backlinks auf Vorhandensein und Validität. Weiter lesen »
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Vorteile und Nachteile des Social-Media-Hype für Unternehmen
Die sozialen Netzwerke boomen, Privatleute wie Unternehmen stürzen sich auf die neuen Möglichkeiten als gäbe es bald keine mehr. Auf der einen Seite sind die Netze für viele die erste und günstigste Chance sich oder ihre Ideen einem breiten Publikum vorzustellen. Auf der anderen Seite können sie für etablierte Unternehmen, mit einem wohlgeformten Image, sehr schnell zum Desaster führen.
Das Problem liegt darin, dass eben gerade jeder mitmachen und ohne eine Kontrolle seine Meinung oder Content posten kann. Marken, Firmen und Personen die besonders im Zentrum von Anschauungen oder der Aufmerksamkeit stehen, bieten dabei eine sehr grosse und breite Angriffsfläche. Andere, weniger bekannte Firmen oder Personen haben eher das umgekehrte Problem, zu ihnen dringt kaum jemand vor, weil ihr Name nicht bekannt ist. Aber, so kann ihnen auch weniger passieren, denn ihre Angriffsfläche ist gering. Ausserdem haben sie weniger zu verlieren und können somit etwas mutiger mit Äusserungen und Massnahmen sein. Langfristig müssen diese aber auch auf eine Art CI achten, was hohe Disziplin erfordert, denn Fehler die mal gemacht wurden, sind gespeichert, ob man will oder nicht. Weiter lesen »
Hilfe – Die PDF-Krankheit ist ausgebrochen
Wer viel im Internet unterwegs ist und sich mit vielen verschiedenen Themen beschäftigt, stösst immer wieder auf Webseiten die Informationen in PDF-Dateien anbieten. Ich muss hier mal meinem Frust darüber Luft machen. Wie können Firmen glauben, dass es besser ist eine PDF-Datei zum Download anzubieten, anstatt die Information in eine Webseite zu schreiben. Besonders bei Schweizer Webseiten bemerke ich diese Unsitte zunehmend.
Wahrscheinlich ist es die Lässigkeit mit der man aus einem Word – oder Excel-Dokument eine PDF – Datei machen kann, also die Faulheit der Anbieter, die dazu führt, dass es immer mehr Webseitenbetreiber gibt, die ihre Informationen als PDF in das Netz stellen.
Wozu brauchen wir eigentlich HTML5, wenn es Leute gibt die glauben PDF ist das bessere Mittel? Es ist Ausdruck puren Kundenmisachtens Informationen nicht in HTML sondern in PDF-Dateien anzubieten.
Heute suchte ich einen Lieferanten für Hochglanzbeutel die mit einem Klebestreifen versehen sind. An oberster Stelle und auf den ersten acht Stellen bei Google waren Angebote von eBay.ch zu finden. Die meisten davon sind Deutsche Unternehmen, bei denen das Porto in die Schweiz mehr kostet als das Produkt selber. Könnte es dabei um Geldschneiderei gehen? Weiter lesen »





