Online Marketing Service

Apps werden die PlugIns der Zukunft

Offene Standards als Schlüssel

In diesen Tagen wurde eine heftige Diskussion durch Steve Jobs Mitteilungen in seiner Keynote am 20.10.2010 ausgelöst. Steve Jobs, Apples CEO, stellte auf der regelmässig stattfindenden Keynote neue Produkte, z.B. das neue MacBook Air vor. Unter anderem wurde aber auch der neue iTunes “Mac App Store” vorgestellt.

Apps sind kleine Programme die bisher nur auf den Produkten iPhone und iPad von Apple funktionierten. Man kann sie im iTunes Store kaufen oder kostenlos laden und auf dem iPhone oder dem iPad installieren und benutzen. Es gibt derzeit ca. 40’000 solcher Apps im iTunes Store. Viele erweitern die Nutzung des iPhones oder iPads, viele sind aber auch richtige, vollumfängliche Programme. Apple verdient mit dem Verkauf von Apps über den iTunes Store 30 % am Umsatz, den Rest bekommen die Hersteller der Apps. Weiter lesen »

Die Bearbeitung von Google AdWords Kampagnen scheint für einige Marktteilnehmer ein leichtes Spiel zu sein. Google hat, zum Teil, mehr von direkten Kunden für AdWords, als von spezialisierten Agenturen die die Arbeit für Kunden in AdWords machen – so jedenfalls scheint es wenn man die Unterlagen von Google liest. Vordergründig ist das Verwenden von AdWords auch eine recht einfache Sache. Man schaltet Anzeigen im Internet die zu Keywords angezeigt werden. Ein Klick auf die Anzeige kostet etwas.

Bei komplexeren Strukturen und Wünschen jedoch können Dimensionen im Unterschied der Ergebnisse bei der Verwendung von AdWords liegen.

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Google AdWords Kosten – ein Buch mit sieben Siegeln?

Direkte Kosten für Google AdWords

Die Kosten für Werbung mit Google AdWords sind, vor allem für KMUs und Einsteiger, oft ein Buch mit sieben Siegeln. Obwohl es sehr viel Informationen im Internet gibt, stelle ich immer wieder fest, dass darüber Unklarheit herrscht. Natürlich wissen mittlerweile viele, dass sich die Kosten für die Anzeigenschaltung bzw. die Klicks auf die Anzeigen mit Google AdWords nach Angebot und Nachfrage, nach der Höhe des Budgets bzw. der Einstellungen für den max. CPC, also die Höhe für einen Klick, bestimmen. Je nach dem in welchem Markt sich das Unternehmen aufhält werden für die Klicks auf Anzeigen zu dem gesuchten Keyword sehr unterschiedliche Preise bezahlt. Hier noch einmal ein Erklärungsversuch. Weiter lesen »

Google Translate

Viele grosse Firmen kennen das Problem. Sie haben Webseiten die auf alle Länder ausgerichtet werden müssen, in die sie ihre Produkte oder Dienstleistungen vertreiben oder dort bekannt machen wollen. Durch die Globalisierung betrifft dieses Thema aber auch immer mehr KMUs oder sogar kleine Unternehmen. Wir haben hier einmal die wichtigsten Dinge zusammen gefasst, die ihnen vielleicht helfen können, das Thema richtig anzugehen.

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Zynga“, oder besser “Zynga Game Network Inc.” dürfte für viele Online Marketing Fachleute kein unbeschriebenes Blatt sein. Zynga ist wohl der grösste Social Network Spiele Hersteller und Betreiber der Welt.

Als der Erfolg von Facebook und Co. immer bekannter wurde, war Zynga an erster Stelle dabei bereits auf diesen Plattformen Online – Spiele / Games anzubieten. Der Erfolg war bombastisch. Zynga erreichte in kürzester Zeit mit seinen Spielen Mitgliederzahlen von 80 Millionen und mehr. Am 23. September 2009 berichtete Zynga über 100 Millionen Unique Visitor pro Monat. Heute werden rund 20 verschiedene Spiele für die Plattformen Facebook, My Yahoo, MySpace und dem iPhone angeboten. Der Jahresumsatz wurde im Oktober 2009 auf rund 250 Millionen US-Dollar geschätzt (www.businessinsider.com), wobei ein 60 % EBITAD (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) angenommen wurde. Also rund 150 Millionen US-Dollar Rohertrag vor Steuern und Abschreibung. Im Juli 2010 schrieb der Stern “Allein im ersten Halbjahr 2010 soll der Umsatz von Zynga bei 350 Millionen Dollar liegen”. Keine schlechte Zahl für ein Unternehmen das erst im Januar 2007 gegründet wurde. Auch im Juli 2010 wurde in den USA bekannt, dass sich Google selber mit einer Investition zwischen 100 und 200 Millionen US-Dolar an Zynga beteiligt hat. Aber Zynga nimmt nicht nur Geld ein, sondern versorgte z.B. im Januar 2010 den Haiti Relief Fund mit 1.5 Millionen US-Dollar. Mittlerweile hat Zynga Büros rund um die Welt. Kürzlich wurde erst ein neues Büro in Indien eröffnet. Eines in China gibt es schon länger. Was für Aussichten, wenn diese Märkte anfangen Facebook und Spiele von Zynga richtig zu nutzen.

Die Spiele sind fast alle auf dem gleichen “Trigger” aufgebaut. Die Teilnahme ist immer am Anfang kostenlos. Man kann in ihnen als Spieler in eine Rolle schlüpfen. Zum Beispiel bei “Mafia Wars” in die eines Gangsters. Durch Aktivitäten im Spiel, zum Beispiel einem Bankraub, kann man dann Dinge erwerben, die einem wieder helfen im Spiel Punkte = virtuelles Geld und Lebensenergie zu tanken. An anderen Stellen findet man Waffen, Gift, Messer oder Munition, die man seinem Lager zuordnen kann. Man kann soziale Verknüpfungen eingehen, durch die einem geholfen werden. Bei “Mafia Wars” gehört man schnell einer “Mafia” an und erhält Unterstützung von seinen Kollegen. Wenn man, ab einer bestimmten Stelle im Spiel, weiter nach oben kommen möchte, muss man mit richtigem Geld Punkte kaufen, mit denen man dann im Spiel weiter kommt. Davon lebt Zynga.

Mittlerweile gibt es einen kompletten Markt rund um die Spiele von Zynga. Das geht los mit Büchern in denen beschrieben wird, wie man mit Tricks auch ohne echtes Geld ganz weit nach oben kommt und geht weiter mit Merchandising Produkten die online verkauft werden, bis hin zum Handel mit Punkten für die Spiele. Zynga hat es nicht nur geschafft Spiele in soziale Netzwerke zu bringen, sondern hat einen kompletten Markt aufgebaut, der ein Mehrfaches wert ist, als nur die Software.

Der Erfolg von Online – Games gerade in Sozialen Netzwerken ist beschreibend für die Geschäfts – und Marketing – Möglichkeiten in diesem Bereich. Die Zielgruppe ist hochinteressant für jeden der Werbung betreiben will. Die genauen Details kann man unter http://www.zynga.com/about/advertisingGuidelines.php erfahren. Dabei kann man ganz spezielle Formen der Werbung nutzen, die man ausserhalb von Spielen nicht nutzen könnte. Clevere Unternehmen haben deshalb auch schon professionelle Spieler angeheuert um die “Community” von ihrem Produkt zu überzeugen. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit günstiger Werbung über solche Plattformen zu machen. Wer natürlich dabei auffällt, fliegt sicher raus. Sein eigenes Geschäft kaputt machen, möchte auch Zynga sicher nicht.