Online Marketing Service

In welchen Bereichen werden die höchsten Klickpreise bezahlt? Denken Sie nach! Die Zinsen sind niedrig, es ist mehr Geld vorhanden als die Leute sich leihen können oder wollen. Die Kreditwirtschaft gerät unter Druck, da das Geld nicht arbeitet, das sie zur Verfügung haben.

Der neuste Weg ist – Online Kreditvergleich

Portale von grossen Anbietern drängen auf den Markt und versuchen über Online – Portale an möglichst viele potentielle Leads zu gelangen. Gleichzeitig wird die Zahl potentieller Kreditnehmer immer geringer, da die Bevölkerung immer mehr altert. Alten Menschen werden aber nicht gerne hohe Kredite gegeben. Das liegt einfach daran, das man keine hohe Erwartung an eine Rückzahlung hat, um es freundlich auszudrücken.

Natürlich, werden Sie sagen, das kennen wir doch schon. Es gibt da in der Schweiz doch dieses bekannte Portal “Comparis” das so etwas anbietet. Aber, glauben Sie mir das ist erst ein bescheidener Anfang. Es gibt nichts was effektiver ist als die Vermittlung von grossen Krediten über das Internet.

Dementsprechend werden sich die Dinge rund um die Keywords wie Kredit, Schnellkredit, Sofortkredit, Privatkredit, Darlehen, Hypothek, Firmenkredit, Umschuldung, Kleinkredit, Dispokredit, Ratenkredit, Schweizer Kredit, Studentenkredit, Beamtenkredit etc. vervielfachen.

Mit Interesse verfolge ich, welche neuen Wege bei der Lead-Generierung eingeschlagen werden. Bei Gelegenheit berichte ich wieder hier darüber.

Wenn Coupon-Marketing nach hinten los geht!

15. September 2010
von Gordian Hense

Coupon-Marketing ist immer mehr ein stark verwendetes Vehikel um an neue Kunden zu kommen oder Umsätze zu steigern. Wie bei allen Marketing – Massnahmen entscheidet aber die Qualität der Ausführung über einen flächendeckenden Erfolg. Ein guter Marketing – Berater aus den USA sagte mal zu mir “einen Kunden aufbauen dauert oft Jahre, ihn zu verlieren oft nur Sekunden”.

Was Coupon-Marketing bedeutet, können Sie hier bei marketing.ch nachlesen.

Als Beispiel, was dabei schief laufen kann und wie man dann massenweise potentielle oder sogar bestehende Kunden verliert, beschreibe ich hier an einem Beispiel.

Kosteneinsparungen in Millionenhöhe winken

Eine grosse Lebensmittelkette in der Schweiz hat ein neues Online-Portal im Internet eröffnet. Was kann man damit einsparen? Personalkosten und Verkaufsfläche, dass sind die grössten Kostenblöcke im Lebensmittelhandel. Wenn man über ein Online – Portal verkauft benötigt man nur Lagerraum und einen Bruchteil des Personals wie in vergleichbaren “vor Ort” – Geschäften. Auch die Logistik- und Transportkosten werden geringer, da man ja nur ein grosses Lager anfahren und bestücken muss. Vieles kann man auch über Computer-Systeme besser automatisieren. Durch die dadurch entstehenden niedrigeren Stückkosten, können auch die Filialen quersubventioniert werden. All das sind ganz kräftige Gründe Lebensmittel über ein Online – Portal verkaufen zu wollen. Denken Sie als Kunde immer daran, dass das Unternehmen einen wirklich grossen Anreiz hat sie als Online-Kunden zu gewinnen.

Man muss die Kundschaft dazu bringen diesen neuen Weg einzuschlagen.

Das ist in den letzten Jahren nur wenig gelungen. Kein Wunder. Die Unternehmen geben von den zu erwarteten Einsparungen ja auch kaum etwas an ihre Kunden weiter, obwohl sie für kluge Kunden ersichtlich sind. Man hat verschiedene Wege eingeschlagen um Kunden an diese neue Möglichkeit heran zu bringen. Unter anderem auch eben durch Coupons mit hohen Gratisbeträgen die die Kundschaft zum Kauf verführen soll. Nach dem Motto, wenn sie erst einmal bei uns gekauft haben, dann kommen sie aus Bequemlichkeit sowieso wieder. 80 % der Kundschaft sind dann so träge das sie keine Lust mehr haben sich noch einmal anzustrengen um einen anderen Lieferanten zu suchen.

Handwerkliche Fehler zerstören den guten Willen

Es wurden also grosszügig Coupons, z.B. in Höhe von 100 CHF, an Haushalte verteilt und mit den Vorteilen eines Online-Kaufs geworben. Man warb darum, dass die “neue” Kundschaft für diesen Betrag im Online – Portal einkaufen könnte, wenn Sie denn nur 50 % mehr ausgeben würden. Also zusammen 150 CHF. Das tönt ja noch ganz gut. Bedingung für die Einlösung des Coupons ist natürlich, das das nur über einen Einkauf im Online-Portal möglich ist wenn man einen neuen Kunden-Account anlegt, das die Transportkosten natürlich dazu kommen, das die Mehrwertsteuer dazu kommt und das nur bestimmte Produkte mit dem eingelösten Coupon gekauft werden können. Eben nicht alle.

Riesige Chance bei älteren Menschen vs. komplizierte Systeme

Gerade ältere Menschen haben ein Interesse daran online einzukaufen. Das liegt einfach an der immer stärker werden Unbeweglichkeit durch Krankheit oder einfach Alter. Für diese Zielgruppe sind aber viele Hürden zu meistern. Wenn sie sich überhaupt an das Internet wagen, dann ist die Angst Fehler zu machen gross. Prompt machte in unserem Beispiel der potentielle Kunde einen Fehler und der eingegebene Coupon wurde ungültig. Der potentielle “Neukunde” hatte sich online registriert, alle möglichen Waren in den Warenkorb gelegt und versucht den Coupon einzugeben. Dabei ist etwas schief gelaufen und der Coupon war ungültig geworden. Jetzt hatte der Kunde aber bereits eine Stunde damit zugebracht Waren auszuwählen, die Registrierung durchzuführen und Überlegungen anzustellen was er denn kaufen könne. Nach dem das schief lief, wurde der Kunde immer wütender ob der Zeit die er vergeudet hatte und dem verloren gegangenem Coupon. Ausserdem hatte er das Gefühl, dass “er” Fehler gemacht und versagt hatte, was ihn nur noch wütender machte.

Support fehlerhaft, umständlich und Kundenfeindlich

Also bemühte er sich den Support der grossen Lebensmittelkette anzusprechen. Auf der Webseite fand er erst einmal keinen Hinweis auf eine Telefonnummer oder eine Email-Adresse. Erst nach langem Suchen fand er die richtige Nummer, sie war aber über die normalen Gebühren zusätzlich noch kostenpflichtig. Was ihn schon wieder ärgerte. Am anderen Ende meldete sich eine Computerstimme der man über das drücken verschiedener Tasten beibringen musste, was man eigentlich wollte. Auch hier ärgerte er sich. Der Kunde landete dann nach längerer Wartezeit, nervigen Abfragen und “Rap-Musik” im Ohr, natürlich, bei der falschen Person. “Er” hatte etwas falsch gemacht und eine falsche Taste gedrückt. Nun versuchte die Person ihn an die richtige Person weiter zu vermitteln. Wieder musste der Kunde sich “moderne” Rap-Musik anhören bis auf einmal die Leitung tot war. Der potentielle Kunde hatte wieder das Gefühl “er” hätte etwas falsch gemacht und deshalb sei er aus der Leitung geflogen. Viele hätte hier bereits aufgegeben und wären zu ihrem alten Einkaufsverhalten zurück gekehrt.

Nicht so dieser Kunde. Nach längeren Aktionen dennoch den Support zu erreichen, fand er nun ein Online-Formular in dem er seinem Ärger Luft machen konnte und die Lage beschrieb. Die Antwort war nicht überaus freundlich sondern eher ablehnend. Man können keinen neuen Coupons heraus geben, da der Kunde ja jetzt bereits einen Account bei der Lebensmittelkette hatte. Das Einlösen eines dieser Coupons gehe aber nur bei der “Neuanlage” eines Kundenkontos. Und natürlich wäre es logisch, dass man die Transportkosten und Mehrwertsteuer oben drauf angerechnet bekommt und sie nicht mit dem Betrag des Coupons einlösen könne. Warum eigentlich nicht? Und die Auswahl der Produkte, welche auszuwählen sind müsste man schon der Lebensmittelkette überlassen. Zu den Umständen des Telefonsupports und der Wartezeit mit “Rap-Musik” wurde nicht mal ein Wort verloren. Keine Entschuldigung oder “wir werden uns bessern” war zu lesen.

Kunden kommen sich vor, wie die letzten Deppen

Alles in allem, hatte der “potentielle” Kunde einen Haufen an Zeit vergeudet, hatte das Gefühl das “er” alles falsch gemacht hat und es wurde ihm nicht einmal das Gefühl gegeben, dass es einen glücklichen Ausweg aus seiner Situation gelassen wurde, die er ja sogar vielleicht mit beiden Händen ergriffen hätte, wäre sie ihm denn angeboten worden. Durch diese ganze Situation wurde bei dem ältere Kunden das Misstrauen gegenüber dem Internet, dem Support im Allgemeinen von grossen Unternehmen und der “Mogelpackung” der Coupons oder Sonderangeboten verstärkt. Natürlich erzählt er diese Geschichten in seinem grossen Bekanntenkreis herum. Und Leute die sich vielleicht überlegten, doch mal den Schritt im Internet zu wagen und online Lebensmittel zu bestellen, werden dadurch abgehalten.

Man kann also sehen, dass eine schlechte Gesamtsituation (Marketing, Support, Organisation) dazu führen kann, dass gut gemeinte Coupon-Aktionen voll nach hinten losgehen können. Diese Vorwürfe betreffen ja nicht nur die Marketing-Abteilung, sondern alle damit zusammen wirkenden Abteilungen in den Unternehmen auch. Im Übrigen bin ich nicht der Einzige der über diese qualitativ schlechte Leistung im Zusammenhang mit Coupons bei solchen Unternehmen berichtet. Eine Suche mit Google macht fündig. Auch wenn man davon ausgeht, dass diese Probleme nur bei 5% der angeschriebenen potentiellen Kunden entstehen – sie haben eine Reichweite die weit über darüber hinaus wirkt. Es lohnt sich also die verschiedenen, möglichen Prozessketten genauestens zu durchleuchten bevor man sie auf die Kundschaft los lässt. Oder zumindest sollte man sein Personal so anweisen, dass sie für den Kunden immer einen positiven Ausweg zulassen können.

Swiss Seal

2. August 2010
von Gordian Hense

Swiss-Seal ist eine Auszeichnung für Webseiten, welche bestimmte Qualitätsstandards in Bezug auf Technik, Service und Sicherheit aufweisen. Geprüfte Webseiten erhalten nach bestandener Prüfung ein Logo mit dem sie das ihren Kunden zeigen können.

swiss-seal-00293Internet gewinnt an Bedeutung

Das Internet wächst. Das ist erst einmal eine unbedeutende Nachricht. Das Internet wird immer mehr zu einem Handelsmedium und einem wichtigen Absatzkanal für die Wirtschaft und für Konsumenten. Das ist eine wichtige Nachricht. Beide zusammen verstärken sich und sie bedeuten für immer mehr Menschen ein wichtiges Instrument um den Alltag zu meistern. Was fehlt, ist die Sicherheit bzw. die Gewissheit das alles mit rechten Dingen zugeht.

Vergleichbarkeit nicht vorhanden

Ein Ladengeschäft hat viele Merkmale an denen ein Kunde erkennen kann ob er vermutlich seriös behandelt wird. Im Internet kann die Fassade dieses vorgaukeln, aber im Hintergrund kann alles drunter und drüber gehen. Auch die Mund-zu-Mund Propaganda funktioniert für Online-Shops nur bedingt. Es gibt noch keine einheitlichen Vorschriften, wie bestimmte Dinge, im Geschäftsalltag mit Online-Shops zu handhaben sind. Grundsätzlich gelten natürlich die Regeln, die auch im Offline-Geschäft, also den Geschäften in den Strassen gelten. Dennoch glauben wir, es ist besser, wenn sich Online-Shops einer selbst auferlegten Prüfung unterziehen um ihren Kunden zu zeigen, dass sie sich den Herausforderungen, für Ihre Kunden, angemessen stellen.

System zur Prüfung

Wir wollen durch unser System helfen, die Webseiten, die sich einer Prüfung stellen, zu zertifizieren und mit einem Siegel auszuzeichnen. Dabei wird eine Checkliste an Prüfungen durchgearbeitet und den Betreibern der Webseiten Empfehlungen zur Verbesserung gegeben. Wird eine Mindestmenge an Punkten erreicht, so erhält der Shop eine Auszeichnung in Form eines nummerierten Siegels, welches er auf seiner Shop-Seite einbauen darf. Das Siegel verweist auf diese Webseite, in die entsprechende Kategorie, zurück. Der Besucher kann kontrollieren, ob der Webshop tatsächlich in der Liste auf unserer Seite eingetragen ist und die Prüfung bestanden hat. Das Siegel ist ein Jahr gültig, so lange sich keine gravierenden Veränderungen auf der Shopseite ergeben haben.

Vorteile für Kunden und Shop-Betreiber

Welche Vorteile hat unser System? Kunden, die gerne im Internet einkaufen wollen, können sich bei uns über Shops informieren, die unsere Prüfungen bestanden haben. Das stellt ein gewisses Mass an Sicherheit und Zuverlässigkeit her. Für Betreiber von Shops ist unsere Prüfung eine Selbstbestätigung und eine Standortanalyse. Sie bekommen von uns nicht nur eine Bewertung ihres Shops sondern auch allfällige Verbesserungsvorschläge. Zudem stellt die Zertifizierung eine Marketingchance dar, sich von anderen Shops zu unterscheiden.

Pre-Check

Mit unserem Pre-Check können Sie prüfen, ob Ihre Webseite und Ihr Service den Anforderungen einer “Swiss-Seal” – Prüfung gewachsen ist. Beachten Sie aber bitte, das wir hier nicht alle Detailfragen der Prüfung auflisten. Versuchen Sie Kundenorientiert zu denken und Ihr System und Geschäftsprozesse danach auszurichten. Dann haben Sie gute Chancen den Test bei der ersten Prüfung zu bestehen.

Checkliste

Technik

  1. Werden die Seiten Ihres Webauftrittes schnell geladen? Basis: YSlow. Grade A oder >= 85 score.
  2. Wieviele Fehler weist der HTML/XHTML-Code Ihrer Webseite auf? Basis: validator.w3.org. Kleiner 10 Fehler.
  3. Verwenden Sie Flash oder andere Animationen die ein PlugIn benötigen? Basis: Keine.
  4. Sind die Webseiten System- und Browser-Kompatible? Basis: Windows, Mac – IE, Firefox, Safari.
  5. Werden PopUps, PopUnder oder Zusätze nachgeladen? Basis: Keine.
  6. Werden sicherheitsrelevante Seiten verschlüsselt? Basis: HTTPS, Ja.

Benutzung

  1. Ist die Navigationsstruktur eindeutig und klar? Basis: Horizontale – und Vertikale Menüs, ein Klick-Prinzip.
  2. Gibt es logische Verweise auf allen Seiten? Basis: Zurück zur Kategorie, weiter Einkaufen, etc.
  3. Wie viele Elemente und Schriftarten werden verwendet? Basis: max. 3 Schriften, max. 10 Elemente (Bilder/Kategorien/etc.).
  4. Bieten Sie Bookmarkunterstützung an? Basis: alle klassischen wie Google, Technorati, Live, Facebook, etc.
  5. Sind die Geschäftsbedingungen durch einen Klick erreichbar? Basis: Ein Klick.
  6. Bieten Sie folgende Seiten an: Liefer- und Versandkosten, Privatsphäre & Datenschutz, AGB’s, Impressum, Kontakt. Basis: Ja.
  7. Sind diese Seiten vollständig und wahrheitsgemäss ausgefüllt? Basis: Ja.

Shopping

  1. Werden die Produkte mit Bildern dargestellt? Basis: Ja.
  2. Ist die Auswahl eines grossen Produkt-Bildes möglich? Basis: Ja, ca. min. 300 x 300 Pixel.
  3. Gibt es mehrere Bilder zu jedem Produkt? Basis: Ja.
  4. Wird zu den Produkten der Preis angezeigt? Basis: Ja.
  5. Wird zu den Produkten die Lieferzeit angezeigt? Basis: Ja.
  6. Ist die Verpackungseinheit der Produkte angegeben? Basis: Ja.
  7. Wird das Produkt ausreichend mit Text beschrieben? Basis: Ja.
  8. Werden unterschiedliche Sprachen angeboten? Basis: Ja, je nach Verkaufsgebiet.
  9. Werden unterschiedliche Währungen angeboten? Basis: Ja, je nach Verkaufsgebiet.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie wird, nach Marktbedingungen, erweitert.

Statuten der Swiss-Seal Zertifizierung

  1. Auf formlosen Antrag kann die Aufnahme in das “Swiss-Seal” – Register beantragt werden.
  2. Geprüft und aufgenommen werden nur Webseiten von Firmen die in der Schweiz ihren Hauptsitz haben (Handelsregister).
  3. Basis für die Aufnahme in das “Swiss-Seal” - Register ist die erfolgreich bestandene Prüfung durch Swiss-Seal und die Erstattung der Gebühren.
  4. Die Prüfung wird im Lauf der nächsten Wochen nach Erfüllung von Punkt 2. durchgeführt. Ein genauer Zeitpunkt wird zur Sicherheit nicht mitgeteilt.
  5. Die Prüfung wird anhand des, zu diesem Zeitpunkt, gültigen und geheimen Prüfungsbogens ausgeführt.
  6. Der Prüfungsbogen wird, ausser an die Prüfer, keiner Person oder Institution ausgehändigt, wäre jedoch durch eine neutrale Stelle, geheim zu prüfen.
  7. Die Prüfung erfolgt nur durch die Swiss-Seal oder von ihr autorisierten Partnern.
  8. Es werden vorerst nur Webseiten und Online-Shops geprüft.
  9. Jede bestandene Webseite erhält eine Zertifizierungsnummer. Sie ist verbunden mit dem Domainnamen.
  10. Nach bestandener Prüfung darf das Zertifizierungssymbol von Swiss-Seal auf der geprüften Webseite angebracht werden. Das Symbol muss auf die Webseite und den Eintrag der geprüften Seite auf www.swiss-seal.ch verweisen.
  11. Die Prüfung und Erlaubnis der Verwendung der Zertifizierung gilt für ein Jahr und kann, wenn gewünscht, durch eine neue Prüfung verlängert werden.
  12. Die Kosten für die Erstprüfung betragen 500 CHF, Folgeprüfungen kosten 400 CHF.
  13. Für die Aufnahme in das Register von Swiss-Seal wird eine Jahresgebühr von 200 CHF fällig. Sie verlängert sich um ein Jahr, wenn nicht zwei Monate vor Ende gekündigt wurde.
  14. Die Gebühren setzen sich aus Punkt 11. und 12. zusammen.

Statuten der Swiss-Seal Zertifizierung

  1. Auf formlosen Antrag kann die Aufnahme in das “Swiss-Seal” – Register beantragt werden.
  2. Geprüft und aufgenommen werden nur Webseiten von Firmen die in der Schweiz ihren Hauptsitz haben (Handelsregister).
  3. Basis für die Aufnahme in das “Swiss-Seal” - Register ist die erfolgreich bestandene Prüfung durch Swiss-Seal und die Erstattung der Gebühren.
  4. Die Prüfung wird im Lauf der nächsten Wochen nach Erfüllung von Punkt 2. durchgeführt. Ein genauer Zeitpunkt wird zur Sicherheit nicht mitgeteilt.
  5. Die Prüfung wird anhand des, zu diesem Zeitpunkt, gültigen und geheimen Prüfungsbogens ausgeführt.
  6. Der Prüfungsbogen wird, ausser an die Prüfer, keiner Person oder Institution ausgehändigt, wäre jedoch durch eine neutrale Stelle, geheim zu prüfen.
  7. Die Prüfung erfolgt nur durch die Swiss-Seal oder von ihr autorisierten Partnern.
  8. Es werden vorerst nur Webseiten und Online-Shops geprüft.
  9. Jede bestandene Webseite erhält eine Zertifizierungsnummer. Sie ist verbunden mit dem Domainnamen.
  10. Nach bestandener Prüfung darf das Zertifizierungssymbol von Swiss-Seal auf der geprüften Webseite angebracht werden. Das Symbol muss auf die Webseite und den Eintrag der geprüften Seite auf www.swiss-seal.ch verweisen.
  11. Die Prüfung und Erlaubnis der Verwendung der Zertifizierung gilt für ein Jahr und kann, wenn gewünscht, durch eine neue Prüfung verlängert werden.
  12. Die Kosten für die Erstprüfung betragen 500 CHF, Folgeprüfungen kosten 400 CHF.
  13. Für die Aufnahme in das Register von Swiss-Seal wird eine Jahresgebühr von 200 CHF fällig. Sie verlängert sich um ein Jahr, wenn nicht zwei Monate vor Ende gekündigt wurde.
  14. Die Gebühren setzen sich aus Punkt 11. und 12. zusammen.

“Wie schaffe ich es auf Platz 1 in den Google Suchergebnissen?” – Das ist eine oft gestellte Frage dieser Tage.  Der relative neu gegründete IAB-Switzerland (Internet Advertising Bureau Switzerland) ist dieser Frage nachgegangen und hat 14 Experten aus der Schweiz dazu befragt. Aus den Ergebnissen hat der Verband eine Studie erstellt. Die wichtigsten Aussagen der Experten sind:

  • Eine Site sollte einzigartigen Inhalt aufweisen
  • Keywordhaltige Links von externen Sites sind wichtig
  • Links von Hubs und Authority Sites spielen eine grosse Rolle
  • Links von thematisch verwandten Websites sind wichtig
  • Keyword-Gebrauch zu Beginn des Title Tags spielt eine grosse Rolle

Um nur ein paar zu nennen. Interessant an der Studie ist, dass der Konsens bei den Experten zu jeder Frage bewertet wurde. Also, wie viele der Experten das Thema einer Frage als wichtig oder unwichtig in Bezug auf dem Weg zum Platz 1 in den Google Suchergebnissen werteten. Bei vielen Fragen stellte sich dabei heraus, dass sich die Experten in weiten Teilen recht uneinig über die Wichtigkeit eines Themas waren. Das zeigt, als Resümee, dass selbst die Experten, die von dem IAB ausgewählt wurden, in weiten Teilen unsicher sind, was eigentlich zum “Platz 1 in den Google Suchergebnissen” führt. Dennoch ist es ein gelungener Start für die Erfassung marktrelevanter Daten im Schweizer Online Markt.

Die Studie kann hier kostenlos herunter geladen werden: IAB-Ranking-Kriterien-2010.

[print_link]

In den USA spricht man bereits von einem “Website Validation Showdown”. Webseiten treten öffentlich gegeneinander an um bei der Prüfung mit besseren Punktezahlen zu glänzen. Webseiten, welche das Ranking der geprüften Webseiten bekannt geben, dienen als wahre Wundermittel in der Positionierung – den die besten Webseiten, also die mit den geringsten Fehlern, werden oben auf den Listen geführt. Natürlich als Link.

Diese Entwicklung ist erfreulich muss aber noch auf Funktionalität für den User ausgebaut werden. Nicht nur technische Kriterien, wie korrektes XHTML oder CSS sind in Zukunft entscheidend, sondern der “Usabilityfactor” – der Kundennutzen. Diese sehe ich weit vor der Beurteilung durch Wikipedia oder der Listung in DMOZ.

Ein Beispiel, eine Firma die Outdoor-Moden online verkauft und sich auf die Haut des Wolfes beruft, erfüllt zwar mit der Webseite womöglich alle technischen Feinheiten. Bei dem Usabilityfactor – also dem Kundennutzen – aber patzt sie ungemein.

Nach Ausfüllen der Daten für den User-Account und Bestätigung des Warenkorbinhaltes bekommt der User folgende Fehlermeldung zu sehen:

Leider hat unsere Bonitätsprüfung ergeben, dass wir Sie nicht per Rechnung beliefern können, bitte wählen Sie eine andere Art der Bezahlung in dem unten angegebenen Pop-Up-Menü aus.” So geschehen bei der Schweizer Webseite des Anbieters am 09.01.2010.

- Wie, was – wie kann ein Onlineshop eine “Bonitätsprüfung” machen? Hat er wohlmöglich ein Bankinstitut ohne meine Zustimmung online abgefragt?

- Wie konnte ich in den letzten Wochen denn nur einen von den zehn Artikeln bei anderen Shops bestellen, wenn ich nicht “Bonitätsfähig” bin?

- Was für eine Frechheit von dem Unternehmen mit der Wolfshaut, mir zu unterstellen ich wäre nicht “kreditwürdig” – denn nichts anderes heisst “nicht Bonitätsfähig” und das ist ja das was sie damit sagen.

Jetzt kommt es aber auch noch besser, in dem angegebenen Pop-Up-Menü lässt sich keine andere Zahlungsart auswählen. Das Pop-Up-Menü ist einfach leer. Was für eine Blamage für ein Weltunternehmen, das sich selbst mit “der führenden Outdoor-Marke” tituliert. Ich habe also umsonst meinen Account ausgefüllt, das Produkt ausgewählt und den Bezahlprozess bis zur “Bonitätsprüfung” durchgeführt. Auf Reklamation per Email darf man von solch einem Unternehmen auch am Wochenende (Samstag) keine Reaktion erwarten, denn das ist was weiter passiert ist.

Ein Unternehmen, welches seine Kunden so behandelt mag die besten Produkte haben, wird aber auf Dauer Kunden verlieren, obendrein wenn die Produkte noch zu den teuersten der Branche zählen.

Die Website Validierung ist aus meiner Sicht nur ein kleiner Teil in der zukünftigen Bewertung von Unternehmen die Onlinebusiness professionell betreiben wollen. Schliesslich steht der Kunde in der ersten Reihe – gerade wenn er was kaufen möchte.

[print_link]