Kosten für KMUs und Online Marketing - die Aufklärung


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Ein Grund warum der Online Markt in der Schweiz im Bereich KMU nicht richtig läuft bzw. nicht richtig startet ist die Unsicherheit über Kosten, Verlauf und Auswirkungen eines Online Marketing Projektes.

Wenn eine KMU eine Anzeige in einer Zeitschrift schaltet sind ihnen die Kosten aus langer Erfahrung bekannt. Da sind einmal die Entwurfs - und Gestaltungskosten, die Anzeigenschaltung, also das Management und die Kosten für die Auflage bzw. der Preis an den Verlag. Man weiss für wie lange und wo die Anzeige mit welcher Auflage erscheint. Alle anderen Massnahmen in der Werbung und Marketing können ähnlich einfach ermittelt und in einen Plan mit Soll-Ist - Vergleich erfasst und kontrolliert werden.

Online Marketing ist, für viele, nicht nur in dieser Hinsicht ein Buch mit sieben Siegel und die Geschichten die so mancher zu erzählen weiss gehen von „überaus euphorisch“ bis „katastrophal“.

Ich werde hier versuchen anhand eines Beispiels Aufklärung zu betreiben.

Beispiel für Online Marketing

Ein Unternehmen das Schuhe in einem Ladengeschäft verkauft möchte seine Schuhe auch über einen eigenen Online-Shop im ganzen Land verkaufen. Haupt Grund ist, die Einkaufskosten durch grössere Mengen pro Paar Schuhe zu reduzieren und natürlich mehr Umsatz und Gewinn zu machen.

Was ist dazu nötig:

Neben den vorhandenen Ressourcen und der funktionierenden Infrastruktur eventuell ein grösseres Lager und Kapital für den Einkauf der Ware, das Handling sowie den Online-Shop und Online Marketing dafür.

Der Online-Shop

Was wird hierfür benötigt und was kostet es?

  1. Ein Domainname. Ein Domain – Name, also so was wie www.oregon-schuhe.ch, eine Adresse im Internet. Kosten bei switch.ch 17,- CHF pro Jahr, Arbeitszeit ca. 15 Minuten.
  2. Domain – Hosting. Ein Hosting Account bei einem Hosting Provider bei dem dann diese Domain im Internet aufrufbar sein soll. Kosten ca. 100 CHF pro Jahr. Am Anfang reicht ein Starter-Account meist völlig aus, aufstocken kann man immer noch. Hier sollte schon externe Hilfe heran gezogen werden.
  3. Software. Eine Shopping-Software mit der die Webseite und die Artikel und Aufträge verwaltet wird. Hier gibt es verschiedenes Varianten. Man kann unterscheiden in Software die beim Kauf viel kostet aber hinterher kaum Anpassung benötigt und Software die man kostenlos im Internet herunter laden kann, man aber Kosten in jemand investieren muss der diesen Shop so anpasst, dass er läuft und gut aussieht. Die erste Kategorie kann man später meist nur teuer anpassen, die zweite Kategorie kann man mit variablen Kosten und Modulen ausbauen. Die Kosten für die Shopsoftware liegen zwischen 0 CHF bis 1.000 CHF, darüber macht es nur Sinn für sehr grosse Unternehmen. Die richtige Shopsoftware auszuwählen ist auch nicht einfach, dafür sollte man sich die Hilfe eines Profis holen, der natürlich etwas kostet – Beratung ca. 150 - 300 CHF. Im Übrigen gibt es auch Mietshops von denen ich allerdings dringend abraten würde, denn die Kundendaten sind vor dem Zugriff Dritter nicht geschützt, das soll heissen, dass der Vermieter auf ihre Kundendaten zugreifen kann, was sie sicher nicht wollen.
  4. Installation und Anpassung. Die Software muss auf dem Hosting-Account installiert und nach den Wünschen angepasst werden. Das betrifft sowohl die Funktion wie das Layout. Basislayouts (Templates) für Shops gibt es im Internet zu kaufen, je nach dem was für eine Lösung man gewählt hat und liegen so zwischen 100 - 200 CHF. In der Shop-Software sind aber auch oft mehrere kostenlos verwendbare Layouts vorhanden. Wer also einfach nur Funktion haben möchte kann damit auch schon leben. Die Installation eines Shop-Systems liegt, je nach System und Optionen, zwischen 300 bis 750 CHF. Anpassungen an Layouts und Funktionen können natürlich zusätzlich beauftragt werden, liegen aber pro Teilauftrag meist im Bereich von 1-4 Stunden. Als Beispiel für solche Anpassungen möchte ich hier mal folgende nennen: Einrichtung eines Zahlungssystems für Kredikartenzahlung, Installation eines Fragen und Antwortbereich, Installation einer Hilfedatenbank, Überprüfung aller Funktionen die für den Kunden wichtig sind, etc.
  5. Ständige Überprüfung und Kontrolle. Es gibt für Kunden nichts schlimmeres als ein Online-Shop der langsam aufzurufen ist und die gesuchten Produkte hinter einem Berg von Informationen und im hintersten Winkel des Shops zu finden sind. Online Käufer entscheiden oft in Sekunden die Webseite zu verlassen. Ein Shop bei dem die Startseite schon Sekunden zum laden benötigt, verlasse ich sofort wieder, denn ich gehe davon aus, dass der Rest des Systems inkl. Geschäftsleitung ebenso behäbig funktioniert. Und das will ich nicht mit meiner Zeit und meinem Geld bezahlen. Deshalb ist es wichtig das Konzept und die Tauglichkeit eines Shops, in dieser Hinsicht, möglichst ständig zu prüfen und anzupassen.

Ein Budget für die Einrichtung eines Onlineshop, zum Beispiel mit einer Open Source Lösung wie „XT Commerce“ was ich in unserem Beispiel vorschlagen würde, kann also nicht unter 2′000 CHF liegen. Nach oben gibt es natürlich keine Grenzen. Wenn ein individuelles Layout gewünscht wird oder Funktionen die es auf dem Markt nicht gibt, optimale technische Performance, können dann auch Summen von einigen tausend Franken darüber heraus kommen.

Suchmaschinen – Optimierung & Online Marketing

Wenn das Shoppingsystem steht und läuft muss dafür Werbung gemacht werden und der Shop muss möglichst schnell in die Suchmaschinen auf gute Positionen in den Ergebnissen gebracht werden. Dazu benötigt man einen Suchmaschinen-Spezialisten und / oder einen Online Marketing Fachmann. Die Kosten für die Unterstützung durch einen Fachmann variieren stark mit den Anforderungen. Für unser Beispiel des Schuhverkäufers schlage ich folgende Punkte vor.

  1. Validierung. Überprüfen und anpassen des Shops auf validen Programmiercode. Viele Shop – Systeme, wie auch Webseiten, sind nicht sauber programmiert und liefern keinen W3C konformen HTML, CSS oder JavaScript – Code. Tools zur Überprüfung gibt es im Internet einige und jeder sollte einmal seine Seiten, wenn er schon welche hat, überprüfen. Oft gibt es eine Menge HTML-Fehler, laufen Links ins Leere oder PlugIns und Zusatzprogramme sind nicht richtig integriert. Suchmaschinen berücksichtigen diese Fehler in der Bewertung der Seiten. Manche Seite werden deshalb gar nicht erst in den Index von Suchmaschinen aufgenommen. Je nach dem wie umfangreich ein Shop und seine Fehler sind, kann die Überprüfung und Behebung der Fehler mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Von 3 bis 8 Stunden für einen Online - Shop kann man aber fast immer ausgehen.
  2. Sitemap. Für die optimale Verwendung von Shops für Suchmaschinen sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. Zur Aufnahme der einzelnen Links in Suchmaschinen empfehlen Google, Yahoo und MSN eine Sitemap, eine spezielle Datei mit Namen „sitemap.xml“ auf dem Server bereit zu halten und an die Suchmaschinen zu melden. Dafür gibt es Programme. Gleichzeitig sollte man aber auch Suchmaschinen freundliche URLs in seinem Shop verwenden. Für diese Arbeiten kann man, wenn sie von einem Fachmann durchgeführt werden, 2-3 Stunden veranschlagen.
  3. Suchmaschinengerechte Webseiten und Verlinkung. Um optimale Ergebnisse bei Suchmaschinen zu erzielen, sind bestimmte Massnahmen an den Webseiten vorzunehmen. Suchmaschinen können den Text in Bildern nicht lesen, deshalb muss man dafür sorgen, dass der Text für Suchmaschinen lesbar ist. Auch die interne Verlinkung und Meta-Tags sind wichtig. Weiter ist noch die Keyword-Density und Auswahl der Keywords zu nennen. Diese Arbeiten hängen davon ab, wie viel der Auftraggeber investieren möchte. Für einen langfristigen Erfolg sollte man ein vernünftiges Konzept und eine detaillierte Bearbeitung anwenden. Da können schnell 10-15 Stunden von einem Profi zusammen kommen, die sich später in einem langfristigen Erfolg sicher bezahlt machen.
  4. Directories. Suchmaschinen suchen neue Webseiten heute von ganz alleine und nehmen die einzelnen Seiten auf. Beschleunigt wird das, wie unter 2. genannt durch eine Sitemap. Aber auch so genannte Directories sind wichtige Verzeichnisse für eine Webseite. Ganz vorne zu nennen ist das Open Source Projekt dmoz.org, auf dieses greift auch Google für sein Verzeichnis zu. Es liefert nicht nur neue Besucher, sondern auch einen hohen PageRank bei Google. Der Eintrag dort ist kostenlos, es dauert aber schon mal bis zu sechs Monaten bis eine Webseite aufgenommen wird. Weiterhin ist noch das Yahoo Directory zu nennen, es gibt aber noch viele kleinere und regional Directories deren Wert man nicht unterschätzen sollte. Geschätzte Arbeitszeit ca. 1-2 Stunden, je nach dem wie gründlich man das macht können es auch weit mehr Stunden sein.
  5. Verlinkung. Da bei Google der PageRank ein Faktor für die Wertigkeit einer Webseite ist und wiederum die Verlinkung für den PageRank eine grosse Rolle spielt, muss der Shop natürlich von möglichst vielen gut gewerteten Seiten verlinkt sein. Eine hohe Position in den Suchergebnissen ist die Belohnung für viele Backlinks. In diese Arbeit kann man viel Zeit investieren. Man beachte, Google wertet jede einzelne Seite, also auch Unterseiten einer Webseite anders als die Startseite. Ein Backlink von einer Unterseite mit einem PageRank von 2 von einer Webseite mit dem PageRank von 5 bringt eben nur eine Verlinkung von der 2 nicht von 5. Um einen Shop ordentlich zu verlinken benötigt man schon 100 bis 200 Backlinks mit mittlerem bis gutem PageRank. Hier können schon mal 10 bis 15 Stunden Arbeitszeit auflaufen, wenn man möglichst viele gute Backlinks haben möchte. Übrigens sollte man von zu kaufenden Backlinks absehen. Google erfasst diese und bewertet ihre Seite deshalb schlechter.
  6. Google AdWords. Mit Google AdWords kann man auf einfache Art Anzeigen auf Googles Ergebnisseiten sowie auf Partnerseiten von Google schalten. Die Kosten dafür werden nach Klicks auf die Anzeige verrechnet. Das Ziel der Anzeigenlinks ist natürlich der eigene Shop. Der Preis für einen Klick auf eine Anzeige hängt von einer ständig ermittelten Nachfrage und dem Angebot ab. Es geht dabei eigentlich immer darum, bei welcher Suche zu einem Keyword wird meine Anzeige angezeigt und wie viele Mitbewerber gibt es, die dort auch zu welchem Preis eine Anzeige anzeigen wollen. Die Anzeigentexte und die angegebenen Keywords in Google AdWords geben an bei welchen Suchanfragen bzw. in welchem Zusammenhang die Anzeige gezeigt werden soll. Hier ist auf jeden Fall ein Fachmann gefragt. Die Höhe des geeigneten Budgets pro Monat muss man im Markt heraus bekommen. Für unser Beispiel das Schuhgeschäft würde ich zwischen 1′000 und 2′000 CHF für die Schweiz rechnen. Bei falscher Verwendung von Adwords kann ein Budget schon mal nur ein Drittel des Effektes, sprich bezahlende Kunden, bringen wie bei einem Fachmann. Die Arbeitszeit für das Einrichten, suchen der richtigen Keywords und Anzeigentexte ist eine komplexe Aufgabe. Hier im Beispiel Schuhgeschäft würde ich von 10 bis 15 Stunden, am Anfang im ersten Monat ausgehen und später jeden Monat von 2-4 Stunden.

Ein Budget für die erste Online Vermarktung des Shops würde in unserem Beispiel zwischen 6′500 und 11′000 CHF liegen. Die laufenden Kosten würden sich ca. auf 500 bis 1′000 CHF pro Monat belaufen.

Darüber hinaus gibt es noch einige zusätzliche Möglichkeiten Besucher und zahlende Kunden auf seinen Shop zu holen, auf die ich hier im Beispiel nicht weiter eingehen möchte. Nur um die wichtigsten zu nennen: E-Mail/Newsletter – Marketing, Public Relation, Bannerwerbung, Affiliate-Systeme, Kooperationen, etc. Auch die oben genannten Punkt können weiter ausgebaut und verfeinert werden. Ich möchte hier allerdings nur ein Startsystem beschreiben, damit KMUs eine ungefähre Vorstellung davon haben, was man am Anfang machen sollte und was es in etwa kosten würde.

Die Einrichtung eines Online-Shops und die Online Marketing Massnahmen zusammen benötigen also in unserem Beispiel ein Budget von ca. 8′500 bis 15′000 CHF. Bei einem realistisch, geschätzten Umsatz von 4′000 CHF pro Monat, nach ca. sechs Monaten, sollte der ROI unter einem Jahr erreichbar sein. Ein Geschäft das sich sicher lohnt.

Wichtig: Mit einem Online-Shop und Online Marketing sollte man auf langfristigen Erfolg setzen, die Zeiten in denen man mit Shops kurzfristig Erfolg erzielt hat, sind lange vorbei. Teilweise dauert es schon bis zu sechs Monaten bis ein Shop vernünftig in Suchmaschinen gelistet wird und die Konkurrenz schläft in dieser Zeit auch nicht.

Fazit: Mit einem geringen Budget lässt sich ein Online-Shop auf die Beine stellen und ermöglicht mehrere Vorteile. Umsatz und Gewinnsteigerung, Erhöhung der Einkaufsmacht, Reduzierung der Stückkosten, Erhöhung des Bekanntheitsgrad, interne und externe Synergien, um nur die wichtigsten zu nennen.

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Warum Communities Marken zerstören können !


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Viele Online - Marketing Professionals werben damit über das Internet “Word-of-Mouth” Kampagnen zu führen, Communities oder Blogs aufzubauen um dort dann mit dieser Methode - des Weitersagens - den Bekanntheitsgrad von Firmen, Produkten oder Dienstleistungen zu fördern. Und dieses nur aus einem einzigen Grund, sie wollen mit der Herstellung und Vermarktung dieser Systeme Geld aus den Unternehmen ziehen.

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Verlinkung, Links, Linkhäufigkeit, Outbound, Inbound … ?


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In der Internet-Suchmaschinenwelt spiel die Verlinkung von Seiten eine enorme Rolle. Ein ganz wesentlicher Vorteil des Internet war von Anfang an die Verlinkung von relevanten Themen. Schon im ersten HTML - Protokoll, von Tim Berners-Lee am CERN in Genf entwickelt, war es möglich im Text Verlinkungen zu anderen weiterführenden Erklärungen zu machen. Aus der Annahme heraus, dass verlinkte Texte einen Zusammenhang, also eine Relevanz haben, hat Larry Page, ein Gründer der Suchmaschine Google den Algorithmus für den sogenannten PageRank entwickelt. Der PageRank gibt einen Faktor an der die Beziehung einer Seite zu den mit ihr verlinkten Seiten beschreibt. Basis ist der Gedanke, dass jede Seite einen Wert hat und dementsprechend einen proportionalen Wert an die verlinkte Seite weiter gibt. Wenn also Seiten mit einem hohen PageRank mit anderen Seiten verlinkt werden geben sie einen proportional höheren Wert an die andere Seite ab, als eine Seite mit einem niedrigeren PageRank. Der PageRank geht von 0 (Null) bis 10 (Zehn), wobei 10 der grösste PageRank ist. Zwischen diesen Zahlen gibt es Millionen von Abstufungen, jedoch wird der PageRank immer als ganze Zahl angegeben, bzw. z.B. 2/10. Eine Webseite mit einem hohen PageRank wird eher auf den oberen Plätzen in den Suchergebnissen auf Suchmaschinen angezeigt.
Man unterscheidet Verlinkungen nach Inbound und Outbound - Links. Also Links die von anderen Domains kommen oder zu anderen Domains gehen. Dabei gibt es auch ein Verhältnisbegriff, das “Intrnal/External Ratio”, das das Verhältnis von Indbound zu Outbound Links angibt. Diese Werte fliessen heute auch in die Bewertung von Webseiten mit ein. Eingeschränkt wird dieser Wert aber auch noch durch die IP-Adresse die zu der Domain gehört. Da man davon ausgeht, dass Domains, die auf ein und dem selben Server, unter der gleichen IP-Adresse zu erreichen sind, keine grosse Aussage über die Qualität der Verlinkung machen kann, wertet man diese Verlinkungen schwächer. Ob der Faktor, dass es sich um einen “Shared Host” handelt dabei eine Rolle spielt, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall sind Verlinkungen von Domains mit eigener IP-Adresse zu anderen Domains höher bewertet, als Domains von “Shared IP-Adressen”.

Die interne Verlinkung einer Webseite zu seinen eigenen Seiten ist auch ein wichtiger Faktor für die Berechnung des PageRank. Seiten einer Webseite, die eine schlechte interne Verlinkung haben werden in den Suchergebnissen nicht so häufig und auch nicht so weit oben in den Suchergebnissen angezeigt.

Die ganze Beurteilung von Webseiten durch ihre Verlinkung hat auch seine Nachteile.

  • Personen oder Unternehmen mit viel Geld können sich die Verlinkung von anderen Seiten kaufen und auch ohne guten Inhalt eine hohe Position in den Suchergebnissen erreichen.
  • Auch wenn die Qualität der Inhalte der Seiten gegen Null geht, kann ein Betreiber über ausdauernde Verlinkung mit anderen Seiten eine hohe Position erreichen.
  • Die Bewertung ist subjektiv, weil eine grosse Teilmenge an Internetusern diese durch die Verlinkung beeinflussen kann. Was eine kleine, aber aktive Gruppe gut oder schlecht findet wird dementsprechend bewertet. Berühmtes Beispiel war die Seite des “Weissen Hauses” in den USA. Durch Verlinkungen haben es einige Tausend Internetuser geschafft, dass bei der Suche auf Google nach “Error” (zu Deutsch Fehler) immer die Webseite des “Weissen Hauses” an oberster Stelle gezeigt wurde.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Verlinkung von Webseiten ist die Benennung des Links. Wenn im Text des Links “Auto” steht und der Link auf eine Webseite mit dem Thema “Auto” verlinkt, dann wird dieser Link als gut und positiv bewertet bzw. wird er in den Index aufgenommen. Weichen die Themen (Worthäufigkeit gleicher Wörter) stark voneinander ab, so wird der Link als schlecht oder negativ bewertet. Diese Bewertung fliesst in die Bewertung der verlinkten Seite ein.

Grundsätzlich sind diese Regeln Erfahrungswerte aus zig Jahren Internetarbeit. Sie betreffen auch hauptsächlich die Suchmaschine “Google”. Andere Suchmaschinen haben, oder können andere Regeln haben um Webseiten zu beurteilen. Man sollte diese Dinge also nicht als oberste Regeln ansehen, sondern als Leitlinien für die Optimierung einer Webseite. Schlussendlich soll ja die Webseite für die Besucher gemacht werden und nicht für die Suchmaschine. Wobei es mittlerweile fast so scheint, dass eine Webseite mit sehr gutem Inhalt keine Chance mehr hat weit oben in den Suchergebnissen zu landen, ohne optimiert worden zu sein.

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SERPs oder SERP - was bedeutet diese Abkürzung?


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SERP ist im Online Marketing, besser gesagt in der Unterkategorie SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierer) die Abkürzung von “Search Engine Results Page oder Position”. Damit ist die Position einer Webseite in den Suchergebnissen einer Suchmaschine gemeint. Auf Deutsch so ähnlich wie etwa “Suchmaschinen Ergebnisposition”.

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Keyworddichte oder Keyword Density, Prominence


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Die Keyworddichte oder Keyword Density, Prominence bezeichnet in Prozent die Häufigkeit die ein bestimmtes Wort (Keyword) in einem Text vorkommt. Wichtig ist dieser Begriff im Zusammenhang der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Suchmaschinen analysieren Texte auf Webseiten und kategorisieren diese je nach vorkommenden Begriffen ein. Dabei wird davon ausgegangen, das eine Webseite in der ein bestimmter Begriff häufiger vorkommt, eine gewisse Relevanz zu dem Thema der Begriffe hat. Suchmaschinen analysieren auch die Kombination von bestimmten Begriffen und ordnen dann diesen Kombination von Suchbegriff eine Relevanz zu. Diese muss nicht automatisch die gleiche Relevanz zu einem Thema haben, wie ein einzelner Begriff selber. Beispiel: “Teetasse” alleine hat vielleicht einen Bezug zu “Tee” aber keinen zu “Tausend und eine Nacht”. Die Kombination “Teetasse in Arabien” hat einen Bezug zu “Tee” aber auch zu Märchen, Arabien, Nacht etc.
Die meisten Suchmaschinen filtern die Texte auf einer Homepage, um z.B. HTML oder Java - Code, sowie Sonderzeichen zu entfernen, dann wird der Text von “Füllwörtern” befreit (z.B. die, das, er, sie, auf, unter, etc.), so dass nur noch Substantive und Adjektive oder Eigennamen übrig bleiben. Deren Einzel-Häufigkeit im Text und deren Kombinations-Häufigkeit im Text werden dann analysiert. Und aus diesen Einzelwörtern und Kombinationen, “Phrases” oder “String” genannt, sowie deren Häufigkeiten in einem Text, werden mit der Angabe der Webseiten-URL Indizes erstellt. Sucht nun jemand einen Begriff in der Suchmaschine, wird in diesen Indizes gesucht und es werden die Seiten mit der nächsten Kombination oder dem nächsten Einzelbegriff in der Sortierung der Häufigkeit der Keywords angezeigt. Das heisst, dass einzelne Webseiten mit einer hohen Keyword Density (Dichte) weiter oben in den Suchergebnissen angezeigt werden als Webseiten mit einer niedrigeren Keyword Density, natürlich bezogen auf das gesuchte Keyword oder den Phrase und die Konkurrenz im Index für die Keywords.

Es gibt viele Suchmaschinenoptimierer, die versuchen diese Keyworddichte zu optimieren um die einzelne Seite bei einem gesuchten Begriff weit nach oben in den Suchergebnissen zu bringen. Das ist aber nicht ganz einfach. Wenn der Text und das Layout der Seite für den User gemacht sind, kann man ja nicht an jeder Stelle ein Keyword wiederholen. Solche Texte mag niemand lesen und Suchmaschinen erkennen an der Platzierung und Häufigkeit der Keywords auch ob manipuliert werden soll oder nicht. Es gibt Aussagen, die besagen, dass eine Keyworddichte zwischen 2 % und 15 % optimal sind. Seiten die darüber liegen werden als Spam gewertet und die darunter liegen werden als nicht relevant gewertet. Es ist also die Kunst des Optimierer einen Seite so zu verfassen, dass das gewünschte Keyword eine Keyworddichte hat mit der genau die Kundengruppe oder Zielgruppe über die Suchmaschine auf die Seite gebracht wird, die man dort haben will. Wichtig ist dabei auch, dass dieses in Übereinstimmung, mit z.B. in Google AdWords verwendeten Keywords, geschieht, wenn man dieses einsetzt. Um die Keyworddichte zu überprüfen gibt es eine Menge an Tools im Internet, mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Auf der Seite “Tools” finden Sie einige davon.

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