Tag: merken

Best Practices for Online-Shops – Part 1

06. Jan 2014   •   1 comment   

Beispiel-ShopDer Online-Handel wächst und gedeiht. Viele wollen auf den fahrenden Zug aufspringen und auch ein Stückchen von dem Kuchen ab haben. Dabei wird in der Hitze des Gefechts so mancher kapitale Fehler begangen. Klar – niemand ist fehlerfrei. Aber wenn man schon einige tausend Franken in einen Online-Shop und in die Online-Werbung steckt, sollte rudimentäre Dinge wie eine “Bestellung” schon funktionieren. Ich bin immer wieder überrascht, bei meinen Streifzügen durch das Internet, wie bei vielen Online-Shops und Webseiten Fehler eingebaut sind, die das Geschäft versauen. Manche Online-Handel Unternehmen merken das nicht einmal wenn man sie mit der Nase auf den Fehler stupst. Hier haben wir mal einige dieser Fehler exemplarisch aufgelistet.

Kunden-Kontakt-Resistenz

Ein Beispiel. Das Unternehmen “VMWare” bietet u.a. Software für Virtualisierung von Betriebssystemen an. Eines der bekanntesten Produkte ist “VMWare Fusion”. Mit ihm kann man auf einem Apple mit MacOS X andere Betriebssysteme, wie z.B. Windows, installieren und benutzen. Vor einiger Zeit brachte das Unternehmen ein Update der Software heraus. Seit dem werden Kunden, die das ältere Produkt gekauft und sich registriert haben, mit Emails darüber informiert. Ihnen wird ein Upgrade vorgeschlagen bei dem sie als treuer Kunde sparen können. Zum Upgrade ist ein Link angegeben. Hier passiert der erste Fehler. Wenn man diesen Link anklickt, landet man nicht auf der Bestellseite für sein Land, sondern auf der Hauptseite für die USA. Man wird dann dort aufgefordert auf die für sein Land entsprechende Seite zu navigieren. Natürlich landet man dann auf der Startseite des entsprechenden Landes und nicht auf der für das Upgrade speziell präparierten. Man muss sich nun durch einen Wust an Produkten wursteln bis man eine entsprechende Seite gefunden hat. Zweiter Fehler. Aber dort wird der Rabatt für treue Kunden nicht gewährt. Nach dem man mehrmals versucht hat doch die Seite zu finden auf der der Rabatt gewährt wird, gibt man auf und versucht das Upgrade zum normalen Preis zu kaufen. Jetzt wird es aber ganz lustig. Dritter Fehler. Obwohl man sich als Kunde anmelden muss und die alten Produkte mit Seriennummer hinterlegt hat, wird man gefragt, welches Produkt man den upgraden möchte und soll erneut die alte Seriennummer eingeben. Wenn man diese Hürde genommen hat, kommt eine die ich in noch keinem Online-Shop feststellen und erleben konnte. Vierter Fehler. Sie ist eigentlich zu existentiell. Wenn man nach grossen Mühen nun das Produkt im Warenkorb liegen hat und bezahlen will, muss man obwohl die Adressdaten im Account hinterlegt sind, noch einmal seine Adresse eingeben. Hat man das geschafft, folgen die Zahlungsmöglichkeiten. Und hier gibt es ein unüberwindbares Hindernis. Fünfter Fehler. Egal welche Kreditkarte man eingibt oder welches PayPal – Konto man angibt, die Zahlung wird mit dem Hinweis “diese Zahlungsmöglichkeit ist für ihre Region ungültig” abgelehnt. Nun könnte man ja meinen, dass eine Email an den Kontakt der Webseite für Aufklärung sorgt. Sechster Fehler. Aber nein, trotz mehrmaligem schreiben eines Emails mit ausführlicher Erklärung, bekommt man keine Antwort. Wir haben diesen Fall nun über drei Monate verfolgt und immer noch keine Antwort erhalten. Wir fragen uns natürlich, wie vielen potentiellen Kunden es wohl ähnlich geht und wie viel Umsatz das Unternehmen durch diese Fehler in der Webseite aber auch seine Resistenz gegenüber Kundenkontakten entgangen sind.

Sechs gravierende Fehler in einem Bestellprozess, der höchstens drei Klicks dauern und natürlich funktionieren sollte.

Was lernen wir daraus? Erstens müssen alle Funktionen eines Online-Shops immer und immer wieder überprüft werden und zwar von externen Personen, Beratern und Unternehmen. Dabei müssen alle Optionen im Realbetrieb getestet werden. Es nützt nichts, wenn man nur eine Variante der möglichen Einstellungen testet und andere Länder oder z.B. Sprachen aussen vor lässt. Zweitens, wenn man die erste Sache nicht ernst nimmt, sollte man wenigstens eine gute Kundenkommunikation haben und auf Anfragen richtig reagieren. Dazu gehört mindestens, dass dem Kunden zurück geschrieben wird, dass auf die Sache eingegangen wird, dass Abhilfe versprochen wird und möglichst dem Kunden ein kleiner Bonus für die Unannehmlichkeiten angeboten wird. Unternehmen die nicht mindestens diese Dinge erfüllen sind vollkommen unprofessionell und sollten über Bewertungsportale entsprechend bewertet werden.

Fehler auf der Webseite, im Bestellprozess und der Kommunikation

Wie schon unter dem Punkt “Kunden-Kontakt-Resistenz” beschrieben, sind technische Fehler fast das Schlimmste was ein Online-Shop nach aussen repräsentieren kann. Immer wieder stelle ich fest, dass Links auf Online-Shops nicht funktionieren oder das gross angekündigte Funktionen nicht vorhanden sind. Das kopieren eines alten Auftrags oder die Bestellung per Abonnement, da wo es Sinn macht, sollten heute eigentlich Standard sein. Aber weit gefehlt. Viele Unternehmen stecken tausende an Franken in Online-Werbung und merken nicht einmal, dass rudimentäre Funktionen im Shop nicht funktionieren. Die Shops werden oft nicht auf Kompatibilität zu den verschiedenen Browser-Version auf verschiedenen Betriebssystemen getestet. So gerät eine Java-Script oder eine Flash-Einbindung schon schnell mal ausser Kontrolle und legt den Kunde-Rechner lahm. Der versucht dann keinen zweiten Anlauf mehr. Aber auch in der Kommunikation werden riesige Fehler gemacht. Eine Bestätigungsmail nach der Einrichtung eines Accounts oder einer Bestellung ist ein “Must have”. In diesen Mails sollten auch die wichtigsten Daten zur Kontrolle angegeben sein. Zum Beispiel: Liefer- und Zahlungsbedingungen, gekaufte Produkte, voraussichtliche Lieferzeit. Wird der Auftrag bearbeitet und der Status geändert, z.B. versendet, dann sollte der Kunde auch eine Information erhalten. Für Rückfragen, sollte im Backend für den Kunden eine einfache Möglichkeit bestehen. Anfragen sollte binnen 24-48 Stunden beantwortet werden, besser ist sofort. Zusätzlich sollte man eine kostenfreie Hotline anbieten die der Kunde anrufen kann. Betreuung ist alles. Das baut Beziehung auf. Always go the extra inch – sagt man im Englischen. Das soll heissen, man sollte immer noch ein paar Zentimeter mehr machen als der Kunde wohl erwartet. Dann entsteht ein Vertrauensverhältnis und der Kunde wird loyal.

Machen Sie überall klare vollständige Angaben, besonders im Impressum und auf der Kontakt-Seite

Das ist ein besonders heikler Punkt bei Schweizer Webseiten und Online-Shops. In der EU sind die Angaben für das Impressum genau vorgeschrieben und jede wirtschaftlich genutzte Webseite, egal ob Shop oder nicht hat sie zu haben. Sonst droht eine Abmahnung durch die Konkurrenz. In der Schweiz sind diese Angaben nicht zwingend, deshalb sieht man immer wieder Webseiten und Online-Shops komplett ohne ein Impressum. Selbst auf Kontakt-Seiten ist keine Adresse, Telefonnummer oder Email-Adresse einer Firma angegeben. Ich kaufe bei solchen Shops grundsätzlich nicht und empfehle auch allen anderen Kunden dort nicht zu kaufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man hier Betrügern aufsitzt ist gross. Und selbst wenn sie es nicht sind, was für einen Grund gibt es diese Angaben nicht öffentlich zu machen? Gerade im Online-Geschäft muss der Kunde Vertrauen haben. Wenn er noch nicht einmal eine Adresse oder Telefonnummer hat, wie soll er dann Vertrauen zu einem Online-Shop und Geschäft haben? Diese Daten haben auch auf allen Emails oder anderen Dokumenten die versendet werden zu stehen.

Ein weiterer Punkt in dieser Hinsicht sind immer wieder fehlende Angaben zu Produkten, die ja verkauft werden sollen. Sie werden es nicht glauben, es gibt noch Online – Shops in der Schweiz bei denen keine Preise stehen. Der Kunde soll blind bestellen und sich über den Preis überraschen lassen. Neben diesem besonderen Bock wird auch mal gerne bei Schuhen die Grösse vergessen oder bei einem Hemd die Farbe. Aber den besten Bock hat kürzlich ein Online-Shop für Kontaktlinsen abgeschossen. Dort gab es keinen “Bestellknopf”. Wir haben auf der Produktseite mit mehreren Kollegen mindestens eine halbe Stunde gesucht, ja sogar die Seite neu geladen. Es gab keine Möglichkeit das Produkt zu bestellen. Aber auch bei der einfachen Produktbeschreibung und der Überschrift werden grobe Fehler gemacht. Es ist ganz wichtig die Gattungskategorie in der Überschrift und im Beschreibungstext des Artikels anzugeben. “Bally, Grösse 43″ reicht nicht. Da muss schon stehen “Bally Herrenschuhe Grösse 43″. Rein rechtlich möchte ich doch kein “Bally” kaufen, sondern “Herrenschuhe” und das sollte dann auch im bestellten Artikel stehen.

Strukturen der Webseite oft desaströs und undurchsichtig

Eye Movement Studien auf Webseiten haben gezeigt, dass Augen von Besuchern einer Webseite, wie in einer Zeitung, oben links beginnen zu betrachten, dann wandern sie nach rechts oder unten oder diagonal nach rechts unten. Eine ideale Platzierung der wichtigsten Information, z.B. des einzigen Produktes das man verkauft, oder die wichtigsten Kategorien eines Shops sollten also oben links, oben nach rechts oder links nach unten angebracht sein. Heute werden aus Design-Gründen gerne Shops in die Mitte der Seite gelegt und die Menüs, als Auklappmenü irgendwo im Header versteckt. Das schmälert nachweislich die Wahrnehmung durch den Kunden. Auch unklar bezeichnete Menüs mit sich aufklappenden Untermenüs sind nicht erbaulich für die Navigation und das Erkennen der Struktur eines Online-Shops. Kunden die nicht wissen wohin sie navigieren müssen um ihr Wunschprodukt zu finden, verlassen nachweislich Online-Shops sehr schnell. Die Absprungrate, welche auch ein Wert für die Qualität einer Webseite für Suchergebnisse darstellt, steigt und wirkt sich damit schlecht aus. Noch schlimmer sind Menüs die nicht richtig funktionieren, weil das JavaScript nicht richtig programmiert ist. Treten beim potentiellen Kunden Ruckler in der Navigation auf, so verlässt er aus Frust den Shop auch gerne schneller.

Form follows Function – stellt das Design hinter die Funktion zurück

Der Begriff “Form follows Function” stammt aus dem Produktdesign und der Architektur. Er besagt, dass die Funktion eines Gegenstandes oder eines Gebäudes im Vordergrund zu stehen hat und das Design sich der Funktion anpassen sollte. Ganz einfach gesagt heisst das, dass praktische Funktion und Bedienung gewährleistet sein müssen und dann erst das Design über die Anordnung und das Aussehen von Elementen entscheidet. Dieses Prinzip gilt auch für Online-Shops. In der Praxis hat man das Gefühl genau das Gegenteil sei der Fall. Immer mehr Online-Shops werden nach Design-Wünschen gestaltet und die Funktion tritt dadurch in den Hintergrund. Es mag noch so “hipp” sein und dem Kunden gefallen, für den Betrieb und den Erfolg eines Online-Shops ist die Funktion massgeblicher als das Design. Oft liegt dieses Manko daran, dass klassischer Weise eine Werbeagentur mit der Erstellung eines Online-Shops beauftragt wird, die gerne etwas optisch schönes abliefern und auch selber nach aussen damit glänzen möchte. Unter der Haube aber sieht es bei vielen Shops – aus Marketing Sicht – verheerend aus. Da der Kunde auch kein Spezialist ist, lässt er sich auch gerne von der tollen Oberfläche blenden. Hier sind auch viele Kunden über Jahre beratungsresistent und wundern sich über die – im Vergleich zur Konkurrenz – schlechteren Performance ihres Shops.

Speed ist die Basis für einen hohen PageRank aber auch Kundennutzen

Testen Sie Ihren Online-Shop mit den “Google PageSpeed Tools“. Die Ladegeschwindigkeit einer Webseite ist mit entscheidend für eine gute Platzierung in den generischen Suchergebnissen in Google Search. Google möchte, das Suchende mit den Suchergebnissen ein möglichst positives Erlebnis verbinden. Dazu zählt eben auch die Geschwindigkeit mit der eine Webseite geladen wird. Das gilt insbesondere für mobile Geräte (Mobile Devices) wie iPad, iPhone oder Tablett-Computer. Darüber hinaus empfinden Kunden ein besseres Einkaufserlebnis auf Online-Shops die schnell geladen werden, auch in den Unterseiten. Ein Kunde der schnell durch Produktseiten blättern kann, entscheidet sich schneller zu einem Kauf und kommt gerne wieder, weil er ein positive Erfahrung macht. Haupt Problem bei der Ladezeit sind nicht gut komprimierte Bilder, Flash-Animationen, riesig aufgeblähte Java-Apps und JavaScripte und fehlende Komprimierung von CSS, HTML oder Scripten. Zusätzlich ist die Platzierung der Elemente – aus technischer Sicht – in einer Webseite mit entscheidend für die Geschwindigkeit im Browser. Bei einigen Shops geht es aber schon mit Fehlern in der Angabe des Doctype oder dem Encoding los. Wenn ein Browser da nicht die richtigen Informationen am Anfang der Seite geliefert bekommt, braucht er zum Aufbau der Seite einfach mehr Zeit, da er jedes Element überprüfen muss.

Bewertungstools beobachten ist Basisarbeit

BewertungsbeispielNicht zu unterschätzen sind Bewertungs-Websites. Seiten wie “WOT – Web of trust”, “Webutation” oder “SiteAdvisor” von McAfee bieten Internet-Nutzern die Möglichkeit Webseiten nach verschiedenen Kriterien zu bewerten. Oft benutzen Internet-Nutzer PlugIns von diesen Systeme in ihrem Browser um gleich zu sehen ob eine Webseite, die man aufruft, eine gute oder schlechte Bewertung hat. Diese PlugIns bieten auch die Möglichkeit gleich in der Suchmaschine anzuzeigen, wie eine Webseite bei den Systemen abschneidet. Dabei prüfen diese Systeme auch selber unterschiedliche Dinge und stellen das als Bewertung dar. SiteAdvisor von McAfee prüft die Webseite z.B. auf Viren und Malware. Webutation prüft ob die Seite in Wikipedia verlinkt ist oder bei Norton SafeWeb gut abschneidet. In allen drei können Kunden aber Bewertungen und Kommentare zu einer Webseite eingeben. Sammeln sich dort negative Bewertungen erscheint in den Suchergebnissen schnell ein roter oder gelber Kreis hinter dem Eintrag. Bei SiteAdvisor wird sogar vor dem Besuch der Webseite mit einer dicken Warnung im Fenster gewarnt. Das ist dann kein gutes Aushängeschild für Kunden. Deshalb sollte man diese Seiten regelmässig auf negative Einträge überprüfen und eventuell einschreiten, wenn sie ungerechtfertigt sind. Die Betreiber helfen einem dabei auch schon mal.

Der zweite Teil der “Best Practices for Online-Shops” folgt in Kürze.

Wie kann man Anzeigen mit Produktinformationen auf Google Search & Google Shopping platzieren? PLA (Product Listing Ads)

11. Dec 2013   •   2 comments   

Product listing Ads in Google Suche

Eine Anleitung zur erfolgreichen Platzierung von Produktanzeigen in der Google Suche und Google Shopping durch AdWords

Einfügen von Product Listing Ads (PLA) in Google Shopping und Verknüpfung mit AdWords zur Einblendung in den Suchergebnissen als Anzeige

Vielleicht haben Sie es schon einmal bemerkt? Auf den Suchergebnissen der Google Suche erscheinen sogenannte “Google Shopping-Ergebnisse” oberhalb der generischen Suchergebnisse und unterhalb der Google AdWords Anzeigen. Manchmal erscheinen die Shopping-Ergebnisse auch neben den top platzierten AdWords Anzeigen oberhalb der rechten Spalte. Diese Anzeigen haben für viele Suchenden grosse Vorteile. Erstens sie enthalten ein Bild des Produktes und zweitens kann man durch Klicken auf die Anzeige die genaue Produktbeschreibung inkl. Preis und Versandkosten ansehen. Ein weitere Klick führt dan im Normalfall auf den Online-Shop und die dortige Detailseite auf der man sofort kaufen kann. Dadurch haben diese Anzeigen auch für Verkäufer einen grossen Vorteil, denn sie werden gerne angeklickt. Die Conversion-Rate dieser Anzeigen ist entsprechend hoch. Man wirbt an sehr prominenter Stelle für potentielle Kunden die genau nach diesen Produkten gesucht haben. Eine stärkere Relevanz gibt es nicht. Google Shopping bietet auch eine API, also eine Schnittstelle für andere Programme an. Diese kann man zum Import in andere Systeme nutzen. So gibt es schon jetzt Online-Shops oder Gutschein-Portale die bestimmte Produkte aus Google Shopping anzeigen und damit Geld verdienen, dass sie Anzeigen einblenden oder ein Payback-System bieten.

Nun, wie kommen diese Anzeigen zustande und wie kann man Sie durch Google AdWords steuern und optimieren? Diese Fragen versuchen wir hier in diesem Artikel zu beantworten und zu erklären.

1. Wie bekommt man die Produktdaten und Produktbilder überhaupt in das Google System?

Grundsätzlich lohnt sich die Mühe eigentlich nur für Händler mit einem Online-Shop und dem Willen Geld für Anzeigen im Internet aus zu geben. Die Artikeldaten müssen systematisch aus dem Shop – System an Google Shopping übergeben werden. Dabei müssen sie natürlich einen Link zur Artikelseite im Shop enthalten, wie auch einen Link zu dem Produktbild. Die in Google Shopping und Google Search als Anzeigen gezeigten Artikel werden über Google Merchant gepflegt und verwaltet. Hat man schon einen Google Account, so kann man gleich in Google Merchant loslegen, sonst muss man sich erst registrieren. Die Produkte werden entweder über Tabellen in das System importiert oder über einen Feed eingelesen. Als Tabellen kommen sowohl einfache Text-Dateien, Excel-Tabellen als auch Google Tabellen in Frage. Als Feed können RSS (XML) oder CSV – Dateien eingelesen werden. Viele eCommerce Lösungen und Online-Shops bieten mittlerweile Module um einen Daten-Feed für Google Merchant einzurichten. Wichtig ist bei beiden Systemen die Google Merchant Produkt-Feed-Spezifikation zu berücksichtigen. Die Produktdaten müssen ganz bestimmte Angaben in ganz genau angegebener Spezifikation enthalten, sonst werden sie vom System nicht akzeptiert und dann auch nicht aktiviert. Dann kann man dieses System nicht nutzen. Jedoch ist in Google Merchant ein Debugger eingebaut mit dem man feststellen kann, welche Fehler entstanden sind. Wenn es welche gibt. Dadurch kann man den Feed schnell anpassen und sollte so zum Erfolg kommen. Eine ausführliche Hilfe wird natürlich auch geboten. Den Importvorgang kann man auch automatisieren und zeitlich planen, so dass automatisch immer alle Aktualisierungen alter Artikel und neue Artikel aufgenommen werden. Man kann seine Produkte für mehrere Länder auf das System hoch laden. Die Produktdaten müssen aber für jedes Land entsprechende Werte enthalten, die sich auch dann auf der Landingpage im Shop widerspiegeln. So muss natürlich die Sprache für das Land und die Währung stimmen. Auch der Link zum Shop muss auf eine Seite mit gleicher Sprache und Währung leiten. Google möchte nicht, dass z.B. ein Kunde der in Google Shopping Deutschland auf einen Produktlink klickt auf einer Schweizer Webseite mit Schweizer Franken und der Sprache Französisch landet. Das einwandfreie Sucherlebnis für die User ist Googles höchster Massstab. Eine Falle gibt es z.B., oft schalten Online-Shops auf die Default-Werte des Browsers um. Hat man also Englisch als Standard-Sprache im Browser eingestellt schaltet der Shop auf eine Englische Seite. Dieses Vorgehen wird von Google Shopping bei einem Feed mit Deutscher Sprache nicht akzeptiert und der Feed wird abgelehnt. Stehen im Feed Preise in Euro und die Landinpage weisst eine andere Währung aus, gibt es auch eine Ablehnung. Übrigens kann man auch unter einem Account mehrere Webseiten-Feeds anlegen. Sozusagen Unteraccounts für Google Merchant. Jedoch ist es für die weiteren Schritte wichtig sich die jeweilige Konto-ID zu merken, für die man einen Account angelegt hat. SEO-Tipp: Der Titel und die Produktbeschreibung sind ausschlaggebend für eine gute Auffindbarkeit in Google Suche und Google Shopping.

2. Wie verknüpfe ich mein Google AdWords Konto mit dem Google Merchant Konto?

Durch den Datenimport der Produkte werden die Artikel zwar auf Google Shopping angezeigt, aber noch nicht in der Google Suche oder dem Google Suchnetzwerk als Anzeige eingeblendet. Damit das möglich wird, muss man das Google Merchant Konto mit seinem Google AdWords verknüpfen. Hat man noch kein Google AdWords Konto, so muss man vorher natürlich eines anlegen. Die Verknüpfung auf der Seite Google Merchant geschieht recht einfach. Im Google Merchant Konto findet man unter “Einstellungen” den Punkt “AdWords”. Dort kann man nun entweder aus Google Merchant heraus direkt eine Kampagne in AdWords anlegen oder man kann sein bestehendes AdWords-Konto verknüpfen. Dazu stehen zwei Punkte zur Auswahl. Eine ausführliche Anleitung und für weitere Schritte bietet Google hier. In Google AdWords wird die Verknüpfung etwas schwieriger. Dort legt man eine neue Kampagne an und vermerkt “PLA” im Namen, damit man weiss, dass es sich um ein “Product Listing Kampagnen - Einstellungen für Produktanzeigen in AdWordsAds” Kampagne handelt. In den Einstellungen wählt man “Nur Such-Netzwerk” aus und in dem sich öffnenden Pop-Up dann “Anzeigen mit Produktinformationen – Anzeigen zur Hervorhebung Ihres Google Merchant Center-Produktinventars” (siehe Bild links). Weiterhin darf man dort nur die Sprache und die Region auswählen, für die man auch den Feed erstellt hat, der in Google Merchant hochgeladen wurde. Hat man für verschiedene Sprachen, Währungen, Länder Feeds erstellt, so sollte man auch dafür verschiedene Kampagnen in AdWords erstellen. Nun kommt der alles entscheidende Schritt, die Kampagne mit dem Produkt-Feed zu verknüpfen. In der Anzeigenerweiterung für Produktanzeigen in AdWordsKampagne wählt man den Reiter “Anzeigenerweiterung” aus. Obwohl es eigentlich keine Anzeigenerweiterungen mehr gibt, kann man hier in dem Pull-Down Menü “Anzeigen” das Thema “Produkterweiterungen” auswählen. Nun kann man mit dem Button “+Erweiterung” eine neue Produkterweiterung hinzu fügen. Es erscheint ein Fenster in dem man eines der verknüpften Google Merchant Konten mit ID auswählen kann. Falls Google AdWords die Konten nicht findet, gibt es auch eine Möglichkeit die ID des Merchant-Kontos direkt einzugeben. Mit einem Häkchen bestätigt man das man alle Produkte aus dem Feed für die Kampagne auswählen will. Nun ist die Kampagne mit dem Google Merchant Konto verknüpft.

Als nächster Schritt legt man die Anzeigengruppen an. Vorher sollte man sich aber überlegen, ob man die Werbung für verschiedene Produkte unterschiedlich strukturieren will. Das bietet später eine bessere Kontrolle, denn man kann dann nach Produktgruppe, ja sogar nach einzelnem Produkt die CPCs optimieren. Wenn man also Turnschuhe verkauft, könnte man diese in verschiedenen Anzeigengruppen z.B. nach Marke gliedern. Also ADIDAS, Puma, Nike, etc. Die Auswahl dieser Produktgruppen für die Anzeigengruppen kann man durch die Feed-Attribute auswählen. Das sind z.B. Produkt-ID, Produkt-Typ, Brand, Condition, AdWords Label oder AdWords Grouping. Im Falle unseres Beispiels nach Turnschuhen könnte man als “Brand=ADIDAS” für alle ADIDAS Turnschuhe im Shop Produktziele angeben in Google AdWords für PLAauswählen. Für die weiteren Brands würde man dann also auch weitere Anzeigengruppen anlegen. Zusätzlich sollte man eine Anzeigengruppe für alle Produkte anlegen, dieser aber einen kleineren CPC zuweisen, als den Einzelprodukt-Anzeigengruppen. Damit diese bevorzugt angezeigt werden. Diese Zuordnung kann man in der Anzeigengruppe unter dem Reiter “Automatische Ausrichtung” vornehmen. Im Menü “Anzeigen” wählt man dazu “Produktziele” aus. Danach legt man durch klicken auf “+Produktziel” ein neues Produktziel an. Im sich öffnenden Fenster kann man nun die Feed-Attribute auswählen und ihnen einen Suchbegriff zuordnen. In einem Produktziel kann man mit mehreren Attributen arbeiten. Hier könnte man auch verschiedene Produktziele einrichten um z.B. nach Artikelkategorien (alle Kinderschuhe) CPCs zu steuern. Um zu überprüfen ob das Attribute auch in dem Feed vorkommt, kann man auf den Button “Validate” klicken. AdWords zeigt dann an wie viele Produkte zu dem Suchbegriff im Feed gefunden wurden. Wenn man in der Kampagne die Gebotsstrategie auf “manuell” eingestellt hat, kann man pro Attribut einen max. CPC festlegen. So kann man die Anzeigen nach Gruppen schön steuern. Keywords kann man zu den PLAs nicht anlegen, das macht Google Search selbständig. Google zeigt die Anzeigen zu den Suchbegriffen an, bei denen Google entscheidet ob sie relevant sind oder nicht. Das System verhält sich dabei so wie in der generischen Suche. Dementsprechend kann man die Anzeige aktuell noch optimieren.

3. Wie optimiere ich Product Listing Ads (PLA) in Google Suche und Google Merchant

Nach der Einrichtung der PLAs sollte man diese ein paar Tage laufen lassen um Daten zu sammeln. Am Anfang sollte man einen kleinen CPC für die Anzeigengruppen wählen. Passiert nichts sollte man diese nach ein paar Tagen anheben und wieder ein paar Tage warten. Sie werden feststellen, dass Sie unter dem Reiter “Keywords” keine Daten angezeigt bekommen. Dennoch kann man diese anzeigen lassen. Dazu wählt man im Kapitel Keywords das Pull-Down-Menü “Details” aus und dort unter “Suchbegriffe” einfach “Alle”. Danach erscheinen die Keywords zu denen PLAs im Netzwerk angezeigt wurden und man kann die wichtigsten Parameter vergleichen. Diese Liste ist auch für andere Kampagnen sehr nützlich, da sie Keywords zeigt, welche die User für die Suche eingegeben haben. Man bekommt durch diese Liste ein gutes Gefühl nach welchen Begriffen die meisten suchen und kann nun danach optimieren. Entscheidend für die PLAs sind die Titel und Produktbeschreibungen die über den Feed in das System übertragen werden. Bei manchen Shops sind das der Titel und die Beschreibung des Produkts im Online-Shop. Wer manuelle Tabellen hoch läd kann diese natürlich individuell gestalten. Grundsätzlich gilt es nun die richtigen Keywords in Titel und Beschreibung zu verwenden. Natürlich hat man dazu mehr Freiheiten, wenn man den Feed manuell präparieren kann oder im Shop-System extra Felder dafür vorgesehen hat. Denn natürlich kann durch Übertreibung auch eine Bestrafung der Webseite nach sich ziehen (Keyword-Spam). Wie immer gilt es den Nutzen des Suchenden in den Vordergrund zu stellen. Die Sucherfahrung bei Google muss optimal sein, dann erreicht man auch hohe Klickraten und vermutlich auch hohe Conversion – Zahlen. Weiterhin, wird in einschlägigen Kreisen empfohlen, viel mit “Labels” und “AdWords Gruppen” im Feed aber auch passend in AdWords zu arbeiten. Also Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords nach Labels kategorisieren und bei den Produktfeeds entsprechende Labels [adwords_labels] für die Produkte mitzugeben. Gleiches kann man mit “AdWords Grouping” [adwords_grouping] machen. Das Attribute “AdWords Grouping” akzeptiert im Feed nur einen Wert, wogegen das Label bis zu zehn Werte zu lässt. Labels könnte man z.B. für die Zuordnung nach generischen Systemen nutzen und seine Anzeigengruppen danach ausrichten (Turnschuhe, Laufschuhe, Sneaker), wogegen Grouping geeignet ist z.B. nach Hersteller zu gruppieren und dann entsprechende Kampagnen aufsetzt. Mehr dazu findet man auch in der Google Hilfe unter “Reguläre Kampagne für Anzeigen mit Produktinformationen einrichten“. PLA Anzeigen haben sehr hohe Klick- und Conversion-Raten, es lohnt sich also damit zu beschäftigen.

Kommentare und Bewertungen im Internet sind grösstenteils gefälscht – News Seiten legen zu

09. Dec 2012   •   no comments   

Laut verschiedenen Studien der Gartner Group, BBC oder der University of Arizona sind Bewertungen und Kommentare auf Online-Shops und News-Seiten zu 15 bis 20 % gefälschte Postings.

Auch renommierte Zeitschriften und Verlage gehen diesem Weg nach. Sie bezahlen Studenten oder andere günstige Mitarbeiter um zu Artikeln entsprechende Kommentare zu schreiben. Das hat auf der einen Seiten SEO-Gründe und auf der anderen Seite macht es Artikel für andere Kommentatoren und Leser interessant. Gleichzeitig können Verlage so den Duktus ihrer Webseiten beeinflussen – also die politische Richtung.

Es werden Szenarien aufgebaut, die das Publikumsinteresse anheizen und so die Zugriffe und damit die Werbeeinnahmen der Webseiten erhöhen. Andere Themen die man nicht im Vordergrund sehen möchte werden kaputt-kommentiert. Wie bei Dating Partner – Sites werden ganze Horden von Ghost-Writer eingesetzt die nur Kommentare und Bewertungen schreiben, Profile faken und sich als andere in Mailings ausgeben. Manche dieser bezahlten Autoren haben mehrere Accounts und schreiben mal in diesem und in jenem Namen. Die “Fake”-Kommentatoren erkennt man oft daran, dass sie zu Tages- und Nachtzeit sehr viele Postings absetzen. In Zeiten in denen normale Menschen in der Arbeit sind, verfassen sie Kommentare auf Zeitschriften- und Magazinseiten im Internet. Der Duktus und die Schreibweise ist dabei oft gleich oder ähnlich, Menschen können sich halt nicht immer verstellen. Die Aussagen der Kommentare sind oft wachs-weich und haben Allerwelts-Charakter. Mit diesen Fake-Schreibern ist es auch leicht möglich renitente andere User so lange zu nerven, bis sie aufgeben und von dannen ziehen.

Testen Sie das einmal selber. Gehen Sie auf bekannte Internetseiten von grosser Zeitschriften und Magazine und beobachten dort die Kommentare. Vergleichen Sie die Uhrzeiten der Postings von den gleichen Leuten, vergleichen sie diese mit den Uhrzeiten anderer Autoren, die auch häufiger schreiben, Sie werden schnell merken, dass es die gleichen Leute sein müssen. Manchmal kann man alle Postings eines Autors aufrufen, da wird es dann ganz interessant. Vergleichen sie die Schreibweisen und es wird ihnen nach und nach klar, das es sich immer wieder um die gleichen Leute dreht. Dazwischen tummeln sich natürlich echte Kommentatoren mit echten Kommentaren. Bereits in 2011 hat Cyber-Watch.ch auf “Astroturfing” hingewiesen, eine Methode des US-Militärs um mit Software automatisiert Kommentare und Bewertungen bis zu Socialen Accounts zu faken nur um damit Meinungsbildung zu betreiben.

“Bad Reputation” legt Kommentare lahm

Seit bekannt wurde, dass Kommentare von Personalagenturen, Unternehmen oder Vorgesetzten zur Beurteilung von Mitarbeitern heran gezogen werden, hat sich die Zahl der Kommentare auf News-Seiten drastisch reduziert. Die Offenheit bei Bewertungen hat sich geändert, ja das ganze Verhalten hat dazu geführt, dass im Internet, wenn überhaupt nur Trivialitäten von privaten Usern gepostet werden. Wo früher auf Xing, Facebook und Co. heftigst und offen diskutiert wurde, herrscht heute oft nur noch Leere.

Nur noch ganz wenige Menschen posten in Socialen Netzen oder Kommentaren ihre wahre Meinung. Das hat zu einem drastischen Schwund an Kommentaren und Bewertungen im Internet gesorgt. Viele Unternehmen, speziell die Medien, sind nun auf den Zug aufgesprungen – Kommentare selber zu “organisieren”. Die Einnahmen durch Werbung sind zurück gegangen, da ist das eine willkommene Methode wieder etwas mehr Leben auf Seiten zu bringen.

Bewertung des Backlink-System von Google führt zu solchen Methoden

Man kann die Methode von Google – Reputation einer Webseite – anhand von Backlinks zu bewerten gut oder schlecht finden, eines hat sie auf jeden Fall bewirkt. Das der Anreiz Backlinks zu faken zugenommen hat. Genau das wird nun zunehmend in Kommentaren und Bewertungen ausgeführt. Denn in den meisten Kommentaren kann man URLs eingeben oder zu seinem Namen hinterlegen. Es gehört mittlerweile zum allgemeinen Aufgabengebiet von SEOs, regelmässig irgendwelche Kommentare auf Webseiten mit einem guten PageRank zu schreiben, nur um über die Backlinks gute Werte zu erben. So sind Kommentare und Bewertungen heute oft nur eine Mischung aus – von Verlagen selbst geschriebenen und von SEOs verfassten um PageRanks zu fördern.

Universal, collaborating chanel computing oder wie Apps die Arbeit revolutionieren werden

24. Oct 2010   •   no comments   

Apps werden die PlugIns der Zukunft

Offene Standards als Schlüssel

In diesen Tagen wurde eine heftige Diskussion durch Steve Jobs Mitteilungen in seiner Keynote am 20.10.2010 ausgelöst. Steve Jobs, Apples CEO, stellte auf der regelmässig stattfindenden Keynote neue Produkte, z.B. das neue MacBook Air vor. Unter anderem wurde aber auch der neue iTunes “Mac App Store” vorgestellt.

Apps sind kleine Programme die bisher nur auf den Produkten iPhone und iPad von Apple funktionierten. Man kann sie im iTunes Store kaufen oder kostenlos laden und auf dem iPhone oder dem iPad installieren und benutzen. Es gibt derzeit ca. 40’000 solcher Apps im iTunes Store. Viele erweitern die Nutzung des iPhones oder iPads, viele sind aber auch richtige, vollumfängliche Programme. Apple verdient mit dem Verkauf von Apps über den iTunes Store 30 % am Umsatz, den Rest bekommen die Hersteller der Apps. read more

Social Media Guidelines / Social Media Governance / Leitplanken für Soziale Netzwerke

02. Oct 2010   •   no comments   

Die sozialen Netzwerke oder auf Neudeutsch “Social Media” im Internet wie YouTube, Facebook, Twitter, Plaxo, Xing und Co. werden zunehmend privat aber auch beruflich von vielen Nutzern benutzt. Dabei wird es für die Teilnehmer, aber auch Unternehmen immer schwieriger zwischen “professioneller” Kommunikation und “privatem” Geplauder zu unterscheiden.

Für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen wird es immer wichtiger bei diesem Geplauder bestimmten Regeln zu folgen. Denn Schaden ist schnell und langfristig angerichtetg. Unternehmen müssen dabei auf Richtlinien der Unternehmenskommunikation Rücksicht nehmen damit ihr Image, Reputation und viele andere Dinge nicht Schaden nimmt. Privatpersonen müssen ihren Schutz wegen Karriere (Bewerbungschancen), Phishing, Stalking oder anderen Zeiterscheinungen im Auge behalten. read more

Page 1 of 3123»