Online Marketing Service

SEO und Reputation – Blogging

5. August 2010
von Gordian Hense

Die grössten Suchmaschinen sortieren ihre Ergebnislisten anhand bestimmter Faktoren, wie mittlerweile weitgehend bekannt sein dürfte. Das Erscheinen an einer besonders hohen Position in den Ergebnislisten ist ein enormer Wirtschaftsfaktor, der mit Aktivität im Investitionscharakter erreicht werden kann. SEO – Suchmaschinen-Optimierung zielt darauf ab. Mittlerweile haben das auch grosse Unternehmen erkannt und ihre Marketingabteilungen darauf ausgerichtet. Das führt zu neuen Aufgaben und Märkten und damit zu nachfolgenden Wünschen.

Im Markt ist zu beobachten, dass immer mehr grosse Marketingabteilungen freiberufliche Mitarbeiter für journalistische (?) Aufgaben suchen. Das schreiben von Blogbeiträgen, Artikel für Bewertungsportale, Kommentare in Blogs, Forenbeiträge, Emailtexten, Social Media Beiträge, Twitter – News etc. wird zur Basisarbeit für das Reputation-Marketing bzw. SEO, da die Beiträge natürlich auch immer Backlinks enthalten. Es sind ganze Blog-Farmen entstanden die für “Marktanteil” sorgen sollen. Der Markt für freie Schreiber wird dabei immer kleiner da die Nachfrage wächst. Um die Verbreitung der Artikel trotzdem zu gewährleisten setzen die Marketing – Agenturen oder Abteilungen auf bereits vorhandene “fremd” – Blogs und posten gegen Geld dort. Ein nettes Zubrot für Blog-Besitzer, die ihre Blogs schon seit Jahren online haben und gute SEO-Werte vorweisen können. Für einzelne Artikel mit Backlinks werden ordentliche Monatsbeiträge gezahlt. Ein guter Blog wirft da mal schnell mehr Geld ab, als durch Performance-Ads zu erreichen wären. Also doppelter Nachteil für Google.

Allerdings ist einiges dabei für die Blogbesitzer zu beachten.

  • die Anzahl der geposteten Artikel sollte sich nicht dramatisch verändern, das wäre auffällig, alle zwei Wochen ein neuer Artikel ist ok
  • die “Gast-Beiträge” sollten sich inhaltlich und stilistisch nicht so sehr von den original Blog-Beiträgen unterscheiden
  • die “Gast-Beiträge” sollten auf rechtliche Verstösse oder abweichende Niveaus bzw. Meinungen überprüft werden
  • letztlich sollte jeder Blog “Publishing Policies” für die auf seinem Blog veröffentlichte Beiträge haben, das erleichtert die Verhandlung mit den Auftraggebern
  • und zu guter letzt sollte man sich in den AGBs oder ähnlichem von eventuellen “Fehlern” freihalten, sonst hat man hinterher noch Klagen am Hals

Blogs die gut aufgestellt sind und diese Regeln beachten können in Zukunft ohne grossen Aufwand gutes Geld machen. Der Kampf um die Spitzenpositionen in Suchmaschine bei den grossen Unternehmen hat erst richtig begonnen. Man hat das Gefühl das erst vor Kurzem in den Chefetagen erkannt wurde was die Spitzenpositionen in Suchmaschine für einen Wert für den Produktabsatz haben kann. Und, die Aufbauarbeiten stehen erst noch am Anfang. Es ist also abzusehen, dass das “künstliche” Blogging mit Meinungsmache noch enorme Zuwachsraten haben wird.

Swiss Seal

2. August 2010
von Gordian Hense

Swiss-Seal ist eine Auszeichnung für Webseiten, welche bestimmte Qualitätsstandards in Bezug auf Technik, Service und Sicherheit aufweisen. Geprüfte Webseiten erhalten nach bestandener Prüfung ein Logo mit dem sie das ihren Kunden zeigen können.

swiss-seal-00293Internet gewinnt an Bedeutung

Das Internet wächst. Das ist erst einmal eine unbedeutende Nachricht. Das Internet wird immer mehr zu einem Handelsmedium und einem wichtigen Absatzkanal für die Wirtschaft und für Konsumenten. Das ist eine wichtige Nachricht. Beide zusammen verstärken sich und sie bedeuten für immer mehr Menschen ein wichtiges Instrument um den Alltag zu meistern. Was fehlt, ist die Sicherheit bzw. die Gewissheit das alles mit rechten Dingen zugeht.

Vergleichbarkeit nicht vorhanden

Ein Ladengeschäft hat viele Merkmale an denen ein Kunde erkennen kann ob er vermutlich seriös behandelt wird. Im Internet kann die Fassade dieses vorgaukeln, aber im Hintergrund kann alles drunter und drüber gehen. Auch die Mund-zu-Mund Propaganda funktioniert für Online-Shops nur bedingt. Es gibt noch keine einheitlichen Vorschriften, wie bestimmte Dinge, im Geschäftsalltag mit Online-Shops zu handhaben sind. Grundsätzlich gelten natürlich die Regeln, die auch im Offline-Geschäft, also den Geschäften in den Strassen gelten. Dennoch glauben wir, es ist besser, wenn sich Online-Shops einer selbst auferlegten Prüfung unterziehen um ihren Kunden zu zeigen, dass sie sich den Herausforderungen, für Ihre Kunden, angemessen stellen.

System zur Prüfung

Wir wollen durch unser System helfen, die Webseiten, die sich einer Prüfung stellen, zu zertifizieren und mit einem Siegel auszuzeichnen. Dabei wird eine Checkliste an Prüfungen durchgearbeitet und den Betreibern der Webseiten Empfehlungen zur Verbesserung gegeben. Wird eine Mindestmenge an Punkten erreicht, so erhält der Shop eine Auszeichnung in Form eines nummerierten Siegels, welches er auf seiner Shop-Seite einbauen darf. Das Siegel verweist auf diese Webseite, in die entsprechende Kategorie, zurück. Der Besucher kann kontrollieren, ob der Webshop tatsächlich in der Liste auf unserer Seite eingetragen ist und die Prüfung bestanden hat. Das Siegel ist ein Jahr gültig, so lange sich keine gravierenden Veränderungen auf der Shopseite ergeben haben.

Vorteile für Kunden und Shop-Betreiber

Welche Vorteile hat unser System? Kunden, die gerne im Internet einkaufen wollen, können sich bei uns über Shops informieren, die unsere Prüfungen bestanden haben. Das stellt ein gewisses Mass an Sicherheit und Zuverlässigkeit her. Für Betreiber von Shops ist unsere Prüfung eine Selbstbestätigung und eine Standortanalyse. Sie bekommen von uns nicht nur eine Bewertung ihres Shops sondern auch allfällige Verbesserungsvorschläge. Zudem stellt die Zertifizierung eine Marketingchance dar, sich von anderen Shops zu unterscheiden.

Pre-Check

Mit unserem Pre-Check können Sie prüfen, ob Ihre Webseite und Ihr Service den Anforderungen einer “Swiss-Seal” – Prüfung gewachsen ist. Beachten Sie aber bitte, das wir hier nicht alle Detailfragen der Prüfung auflisten. Versuchen Sie Kundenorientiert zu denken und Ihr System und Geschäftsprozesse danach auszurichten. Dann haben Sie gute Chancen den Test bei der ersten Prüfung zu bestehen.

Checkliste

Technik

  1. Werden die Seiten Ihres Webauftrittes schnell geladen? Basis: YSlow. Grade A oder >= 85 score.
  2. Wieviele Fehler weist der HTML/XHTML-Code Ihrer Webseite auf? Basis: validator.w3.org. Kleiner 10 Fehler.
  3. Verwenden Sie Flash oder andere Animationen die ein PlugIn benötigen? Basis: Keine.
  4. Sind die Webseiten System- und Browser-Kompatible? Basis: Windows, Mac – IE, Firefox, Safari.
  5. Werden PopUps, PopUnder oder Zusätze nachgeladen? Basis: Keine.
  6. Werden sicherheitsrelevante Seiten verschlüsselt? Basis: HTTPS, Ja.

Benutzung

  1. Ist die Navigationsstruktur eindeutig und klar? Basis: Horizontale – und Vertikale Menüs, ein Klick-Prinzip.
  2. Gibt es logische Verweise auf allen Seiten? Basis: Zurück zur Kategorie, weiter Einkaufen, etc.
  3. Wie viele Elemente und Schriftarten werden verwendet? Basis: max. 3 Schriften, max. 10 Elemente (Bilder/Kategorien/etc.).
  4. Bieten Sie Bookmarkunterstützung an? Basis: alle klassischen wie Google, Technorati, Live, Facebook, etc.
  5. Sind die Geschäftsbedingungen durch einen Klick erreichbar? Basis: Ein Klick.
  6. Bieten Sie folgende Seiten an: Liefer- und Versandkosten, Privatsphäre & Datenschutz, AGB’s, Impressum, Kontakt. Basis: Ja.
  7. Sind diese Seiten vollständig und wahrheitsgemäss ausgefüllt? Basis: Ja.

Shopping

  1. Werden die Produkte mit Bildern dargestellt? Basis: Ja.
  2. Ist die Auswahl eines grossen Produkt-Bildes möglich? Basis: Ja, ca. min. 300 x 300 Pixel.
  3. Gibt es mehrere Bilder zu jedem Produkt? Basis: Ja.
  4. Wird zu den Produkten der Preis angezeigt? Basis: Ja.
  5. Wird zu den Produkten die Lieferzeit angezeigt? Basis: Ja.
  6. Ist die Verpackungseinheit der Produkte angegeben? Basis: Ja.
  7. Wird das Produkt ausreichend mit Text beschrieben? Basis: Ja.
  8. Werden unterschiedliche Sprachen angeboten? Basis: Ja, je nach Verkaufsgebiet.
  9. Werden unterschiedliche Währungen angeboten? Basis: Ja, je nach Verkaufsgebiet.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie wird, nach Marktbedingungen, erweitert.

Statuten der Swiss-Seal Zertifizierung

  1. Auf formlosen Antrag kann die Aufnahme in das “Swiss-Seal” – Register beantragt werden.
  2. Geprüft und aufgenommen werden nur Webseiten von Firmen die in der Schweiz ihren Hauptsitz haben (Handelsregister).
  3. Basis für die Aufnahme in das “Swiss-Seal” - Register ist die erfolgreich bestandene Prüfung durch Swiss-Seal und die Erstattung der Gebühren.
  4. Die Prüfung wird im Lauf der nächsten Wochen nach Erfüllung von Punkt 2. durchgeführt. Ein genauer Zeitpunkt wird zur Sicherheit nicht mitgeteilt.
  5. Die Prüfung wird anhand des, zu diesem Zeitpunkt, gültigen und geheimen Prüfungsbogens ausgeführt.
  6. Der Prüfungsbogen wird, ausser an die Prüfer, keiner Person oder Institution ausgehändigt, wäre jedoch durch eine neutrale Stelle, geheim zu prüfen.
  7. Die Prüfung erfolgt nur durch die Swiss-Seal oder von ihr autorisierten Partnern.
  8. Es werden vorerst nur Webseiten und Online-Shops geprüft.
  9. Jede bestandene Webseite erhält eine Zertifizierungsnummer. Sie ist verbunden mit dem Domainnamen.
  10. Nach bestandener Prüfung darf das Zertifizierungssymbol von Swiss-Seal auf der geprüften Webseite angebracht werden. Das Symbol muss auf die Webseite und den Eintrag der geprüften Seite auf www.swiss-seal.ch verweisen.
  11. Die Prüfung und Erlaubnis der Verwendung der Zertifizierung gilt für ein Jahr und kann, wenn gewünscht, durch eine neue Prüfung verlängert werden.
  12. Die Kosten für die Erstprüfung betragen 500 CHF, Folgeprüfungen kosten 400 CHF.
  13. Für die Aufnahme in das Register von Swiss-Seal wird eine Jahresgebühr von 200 CHF fällig. Sie verlängert sich um ein Jahr, wenn nicht zwei Monate vor Ende gekündigt wurde.
  14. Die Gebühren setzen sich aus Punkt 11. und 12. zusammen.

Statuten der Swiss-Seal Zertifizierung

  1. Auf formlosen Antrag kann die Aufnahme in das “Swiss-Seal” – Register beantragt werden.
  2. Geprüft und aufgenommen werden nur Webseiten von Firmen die in der Schweiz ihren Hauptsitz haben (Handelsregister).
  3. Basis für die Aufnahme in das “Swiss-Seal” - Register ist die erfolgreich bestandene Prüfung durch Swiss-Seal und die Erstattung der Gebühren.
  4. Die Prüfung wird im Lauf der nächsten Wochen nach Erfüllung von Punkt 2. durchgeführt. Ein genauer Zeitpunkt wird zur Sicherheit nicht mitgeteilt.
  5. Die Prüfung wird anhand des, zu diesem Zeitpunkt, gültigen und geheimen Prüfungsbogens ausgeführt.
  6. Der Prüfungsbogen wird, ausser an die Prüfer, keiner Person oder Institution ausgehändigt, wäre jedoch durch eine neutrale Stelle, geheim zu prüfen.
  7. Die Prüfung erfolgt nur durch die Swiss-Seal oder von ihr autorisierten Partnern.
  8. Es werden vorerst nur Webseiten und Online-Shops geprüft.
  9. Jede bestandene Webseite erhält eine Zertifizierungsnummer. Sie ist verbunden mit dem Domainnamen.
  10. Nach bestandener Prüfung darf das Zertifizierungssymbol von Swiss-Seal auf der geprüften Webseite angebracht werden. Das Symbol muss auf die Webseite und den Eintrag der geprüften Seite auf www.swiss-seal.ch verweisen.
  11. Die Prüfung und Erlaubnis der Verwendung der Zertifizierung gilt für ein Jahr und kann, wenn gewünscht, durch eine neue Prüfung verlängert werden.
  12. Die Kosten für die Erstprüfung betragen 500 CHF, Folgeprüfungen kosten 400 CHF.
  13. Für die Aufnahme in das Register von Swiss-Seal wird eine Jahresgebühr von 200 CHF fällig. Sie verlängert sich um ein Jahr, wenn nicht zwei Monate vor Ende gekündigt wurde.
  14. Die Gebühren setzen sich aus Punkt 11. und 12. zusammen.

Aktuell boomen Accounts bei Facebook, Twitter, LinkedIn und Co. Man fragt sich, was haben die Leute eigentlich den ganzen Tag zu tun? Müssen die denn nicht arbeiten. Ah, und schon kommt die Erklärung. Sie arbeiten ja (fast) alle. Die meisten Accounts bei Social Media Systemen werden aus Gründen des Online Marketings erstellt, der Rest aus Spass der bald langweilig wird, wenn es keine besseren Applikationen gibt. Online Marketing deshalb, weil die meisten Einträge oder Accounts mittlerweile von Leuten erstellt werden, die einfach Geld machen wollen.

Ich fand Facebook interessant, weil ich erst glaubte, dort neue nette Leute kennen lernen zu können. Das ist wahr aber auch wieder nicht. Selbst dort geknüpfte Kontakte sind von kurzer Dauer. Genau so schnell wie sie geknüpft werden, so oberflächlich und durchschaubar sind sie. Die meisten neuen Kontakte sind Leute die einem etwas verkaufen wollen oder auf ihre Homepage weiterleiten, was auf dasselbe hinaus läuft. Mag sein, das man den einen oder anderen alten Freund oder Bekannten wieder findet, letztendlich ist es aber jetzt schon eine einzige oberflächliche Kontaktbörse für Kleingewerbetreibende.

Dann fand ich die Applikation “Mafia Wars” auf Facebook und fand die Story und den Trigger witzig. Ich spielte das Spiel, nebenbei, bis die Finger glühten und ich merkte, ohne Geld geht es auch hier nicht weiter. Letztendlich ist das das Geheimnis hinter all den Apps. – Geld verdienen. War ja auch klar. Dann entdeckte ich, dass man toll seine Bilder mit anderen teilen kann, auch dass hatte eine Spitze und erlosch dann rapide. Wenn deine Kontaktanzahl gross ist, dann überblickst du einfach nicht mehr alle Bilder, Kommentare oder “Gefällt mir” – Meldungen. Bei Flikr ist es genau so.

Es gibt ein paar schöne Episoden von “South Park” in denen verdeutlicht wird, dass manche Social Communities regelrecht zu Stress führen und die Menschen unglücklich machen. Es ist bei solchen Sachen immer gleich. Wenn die Masse das begreift, ist es vorbei mit dem System.

Bei twitter bin ich mir sicher, dass nur noch jede 10 oder 20 Meldung ohne einen kommerziellen Hintergedanken gepostet wird. Klar ist auch hier, in Situationen in denen “Realtime” Nachrichten ungefiltert übertragen werden müssen, ist twitter ein wichtiges Tool. Aber wann ist das schon zwingend der Fall? Wenn Krieg ist?

Was ich mit diesem Artikel bezwecken möchte ist, dass seriöse Menschen im Online Marketing ganz bewusst die kritische Seite an Social Marketing, so wie es heute existiert, sehen müssen und in ihre Strategie einfliessen lassen. Wenn in den Systemen keine echte “usability” Einzug findet, werden Facebook und Co. bald erblassen. Und natürlich alle Aufwendungen die Dritte in die Systeme gesteckt haben. Die Erfahrung zeigt, dass Systeme genau so schnell verschwinden wie sie gekommen sind, es sei denn eine echte Usability ist vorhanden. Und die sehe ich bei kaum einem der Systeme.

Interessante Zahlen zu Social Media: http://www.thomashutter.com

Siehe auch: Experten hinterfragen Social Media-Hype

Alles zu Twitter

1. Juni 2010
von Gordian Hense

Kein Service ist in kürzester Zeit so schnell bekannt geworden wie Twitter. Buchstäblich über Nacht wurde das System weltweit bekannt. Dazu hat Israel mit seiner Blockadepolitik gegen den Gaza-Streifen erheblich beigetragen. Denn, als vor einiger Zeit (Januar 2009) die Israelischen Soldaten den Gazastreifen verliessen, verhängten sie sogleich eine Blockade gegen diese Region. Nachrichten aus dem Gazastreifen konnten nur schwer nach Aussen gelangen. Twitter war zu der Zeit ein “heisser Draht” in die Welt, denn es konnten unzensierte Nachrichten in Echtzeit von Privat an die weltweite Öffentlichkeit gelangen. Damit hatte Twitter die Aufmerksamkeit der Welt, besonders aber auch bei Journalisten aus aller Welt erreicht.

Twitter ist praktisch im Internet das was SMS auf dem Handy ist. Man kann Nachrichten mit bis zu 140 Zeichen auf einer Webseite von Twitter veröffentlichen. So genannte “Follower” (also Folgende) erhalten diese Nachricht auch auf ihrer Twitterseite. Man kann in Twitter andere Benutzer nach Themen suchen und ihnen “folgen”, dann erscheinen deren Nachrichten immer auch auf der eigenen Seite. Das Ganze funktioniert in Echtzeit, das heisst, wenn eine Nachricht auf Twitter eingegeben wird, erscheint sie auf dem eigenen Chanel und den folgenden Benutzern direkt in der gleichen Sekunde. Dazwischen gibt es keine Redaktion oder Zensur, die diese Nachrichten unterbinden oder verändern kann.

Inzwischen hat sich Twitter aber besonders bei der breiten Masse als beliebtes Nachrichtenmedium ausgebreitet. Es besteht die Möglichkeit öffentliche und geschlossen Gruppen einzurichten. So kann man z.B. eine geschlossene Gruppe für Freunde und die Clique einrichten, in der man Posts veröffentlich, die nur diese Leute sehen sollen. Auch dadurch ist natürlich das Interesse für Online Marketing gewachsen. Dort wo sich eine Masse an Menschen austauscht, kann man natürlich für seine Produkte, Dienstleistungen und Webseite werben.

Rund um Twitter sind deshalb einige interessante Zusatzdienste entstanden, die das Veröffentlichen von “Tweets” (so nennt man die kleinen Nachrichten) erleichtern. So gibt es bereits für Blogs und anderen Content Management Systeme PlugIns die die neusten Beiträge auf Twitter automatisch veröffentlichen, in dem Moment wenn sie gespeichert werden.

Aber nun zu den grundsätzlichen Funktionen.

Um einen Twitter – Account, natürlich kostenlos, einzurichten, geht man auf die Webseite http://twitter.com – die Sprache stellt sich automatisch anhand der Browsereinstellungen ein. Auf der Seite klickt man auf “jetzt anfangen”. In dem folgenden Formular gibt man seinen vollständigen Namen, den Benutzernamen über den man später twitter aufruft, ein Passwort und eine Email-Adresse an. Ausserdem muss man dort noch die Geschäftsbedingungen akzeptieren, dann kann es schon los gehen. In der Anmeldung kann man angeben, ob andere den Account über die Email-Adresse finden sollen können oder nicht. Natürlich finden dann auch andere Webseiten oder Programme diese Tweets wenn man diese Funktion freischaltet. Für manchen ist das heute aus Sicht des Datenschutz nicht so gut. Aber man kann es ja deaktivieren.

Tweets schreiben

Eigentlich eine einfache Übung, jedoch sollten die 140 Zeichen eingehalten werden. Um lange URLs zu Webseiten mit in die Nachricht unter zu bringen bedient man sich einer der vielen URL-Shortener (z.B. http://cli.gs/ oder http://bit.ly). Nachrichten von folgenden Tweeterern kann man “Retweeten” also in seinem Netzwerk weiterleiten. Dazu gibt es bei Twitter einen Button “ReTweet” (Erklärung bei Twitter). Für Retweets gibt es sogar schon eine eigen Webseite http://www.retweet.com/

twimemachine.com – alte Tweets finden

twimemachine.com macht es möglich, dass man seine alten Tweets wieder findet. Das ist sicher für den einen oder anderen ganz wichtig. Denn manchmal tweeted man was und möchte es dann ganz gerne wieder rückgängig machen.

twitwipe.aalaap.com – alle Tweets löschen

Mit twitwipe.aalaap.com kann man alle alten Tweets löschen. Man meldete sich bei twitwipe.aalaap.com mit seinem Tweet-Acount an und kann dann alle seine alten Tweets löschen.

twittervision.com – aktuelle Tweets auf der Weltkarte sehen

beta.twittervision.com zeigt immer das neuste Tweet auf einer Weltkarte an. Lustige Sache. Dort popen-Fenster auf mit den Tweets der Leute.

twitaholic.com - zeigt Dir die Celebrities

twitaholic.com listet Twitteruser mit ihren verschiedenen Daten, wie viele ihnen folgen und wie vielen sie folgen.

twitter.com/badgesbietet Tools für die eigen Webseite

twitter.com/badges ist ein Service von twitter.com mit Tools um Tweets in die eigene oder andere Webseiten einzubauen.

twitter.com/timer – erinnert an die wichtigen Termine

twitter.com/timer ist ein Service von twitter.com mit dem man sich per Tweet an wichtige Termine erinnern lassen kann.

twitter.com/twanslate – übersetzt Deinen Tweet

twitter.com/twanslate – ist ein Service von twitter.com um Deinen Tweet zu übersetzen.

tweetscan.com – ist die Suchmaschine für twitter.com

tweetscan.com – durchsucht twitter.com nach Tweets.

twittermeter.com – twitter analyser

twittermeter.com – mit diesem Tool kann man die Suchbegriffe auf Twitter analysieren.

tweetdeck.com und hootsuite.com bieten Desktoptools für twitter

tweetdeck.com und hootsuite.com bieten die Möglichkeit mehrere Twitter – Acounts zu nutzen und die Tweets seiner Follower besser zu verwalten.

Berlin, 19. Mai 2010 – Vor einiger Zeit wurde ich von dem Berliner Unternehmen “marketingshop.de” für ein Interview befragt. Das Interview ist nun erschienen, Sie können es auf http://blog.marketingshop.de lesen. Ausserdem erscheint in diesen Tagen das Buch “Erfolgsratgeber Neukundengewinnung” zu dem ich mit einem Artikel beitragen konnte. Die Themen werden in dem Interview mit angeschnitten.