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Google AdWords Kosten – ein Buch mit sieben Siegeln?

Direkte Kosten für Google AdWords

Die Kosten für Werbung mit Google AdWords sind, vor allem für KMUs und Einsteiger, oft ein Buch mit sieben Siegeln. Obwohl es sehr viel Informationen im Internet gibt, stelle ich immer wieder fest, dass darüber Unklarheit herrscht. Natürlich wissen mittlerweile viele, dass sich die Kosten für die Anzeigenschaltung bzw. die Klicks auf die Anzeigen mit Google AdWords nach Angebot und Nachfrage, nach der Höhe des Budgets bzw. der Einstellungen für den max. CPC, also die Höhe für einen Klick, bestimmen. Je nach dem in welchem Markt sich das Unternehmen aufhält werden für die Klicks auf Anzeigen zu dem gesuchten Keyword sehr unterschiedliche Preise bezahlt. Hier noch einmal ein Erklärungsversuch. Weiter lesen »

Google Translate

Viele grosse Firmen kennen das Problem. Sie haben Webseiten die auf alle Länder ausgerichtet werden müssen, in die sie ihre Produkte oder Dienstleistungen vertreiben oder dort bekannt machen wollen. Durch die Globalisierung betrifft dieses Thema aber auch immer mehr KMUs oder sogar kleine Unternehmen. Wir haben hier einmal die wichtigsten Dinge zusammen gefasst, die ihnen vielleicht helfen können, das Thema richtig anzugehen.

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Zynga“, oder besser “Zynga Game Network Inc.” dürfte für viele Online Marketing Fachleute kein unbeschriebenes Blatt sein. Zynga ist wohl der grösste Social Network Spiele Hersteller und Betreiber der Welt.

Als der Erfolg von Facebook und Co. immer bekannter wurde, war Zynga an erster Stelle dabei bereits auf diesen Plattformen Online – Spiele / Games anzubieten. Der Erfolg war bombastisch. Zynga erreichte in kürzester Zeit mit seinen Spielen Mitgliederzahlen von 80 Millionen und mehr. Am 23. September 2009 berichtete Zynga über 100 Millionen Unique Visitor pro Monat. Heute werden rund 20 verschiedene Spiele für die Plattformen Facebook, My Yahoo, MySpace und dem iPhone angeboten. Der Jahresumsatz wurde im Oktober 2009 auf rund 250 Millionen US-Dollar geschätzt (www.businessinsider.com), wobei ein 60 % EBITAD (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) angenommen wurde. Also rund 150 Millionen US-Dollar Rohertrag vor Steuern und Abschreibung. Im Juli 2010 schrieb der Stern “Allein im ersten Halbjahr 2010 soll der Umsatz von Zynga bei 350 Millionen Dollar liegen”. Keine schlechte Zahl für ein Unternehmen das erst im Januar 2007 gegründet wurde. Auch im Juli 2010 wurde in den USA bekannt, dass sich Google selber mit einer Investition zwischen 100 und 200 Millionen US-Dolar an Zynga beteiligt hat. Aber Zynga nimmt nicht nur Geld ein, sondern versorgte z.B. im Januar 2010 den Haiti Relief Fund mit 1.5 Millionen US-Dollar. Mittlerweile hat Zynga Büros rund um die Welt. Kürzlich wurde erst ein neues Büro in Indien eröffnet. Eines in China gibt es schon länger. Was für Aussichten, wenn diese Märkte anfangen Facebook und Spiele von Zynga richtig zu nutzen.

Die Spiele sind fast alle auf dem gleichen “Trigger” aufgebaut. Die Teilnahme ist immer am Anfang kostenlos. Man kann in ihnen als Spieler in eine Rolle schlüpfen. Zum Beispiel bei “Mafia Wars” in die eines Gangsters. Durch Aktivitäten im Spiel, zum Beispiel einem Bankraub, kann man dann Dinge erwerben, die einem wieder helfen im Spiel Punkte = virtuelles Geld und Lebensenergie zu tanken. An anderen Stellen findet man Waffen, Gift, Messer oder Munition, die man seinem Lager zuordnen kann. Man kann soziale Verknüpfungen eingehen, durch die einem geholfen werden. Bei “Mafia Wars” gehört man schnell einer “Mafia” an und erhält Unterstützung von seinen Kollegen. Wenn man, ab einer bestimmten Stelle im Spiel, weiter nach oben kommen möchte, muss man mit richtigem Geld Punkte kaufen, mit denen man dann im Spiel weiter kommt. Davon lebt Zynga.

Mittlerweile gibt es einen kompletten Markt rund um die Spiele von Zynga. Das geht los mit Büchern in denen beschrieben wird, wie man mit Tricks auch ohne echtes Geld ganz weit nach oben kommt und geht weiter mit Merchandising Produkten die online verkauft werden, bis hin zum Handel mit Punkten für die Spiele. Zynga hat es nicht nur geschafft Spiele in soziale Netzwerke zu bringen, sondern hat einen kompletten Markt aufgebaut, der ein Mehrfaches wert ist, als nur die Software.

Der Erfolg von Online – Games gerade in Sozialen Netzwerken ist beschreibend für die Geschäfts – und Marketing – Möglichkeiten in diesem Bereich. Die Zielgruppe ist hochinteressant für jeden der Werbung betreiben will. Die genauen Details kann man unter http://www.zynga.com/about/advertisingGuidelines.php erfahren. Dabei kann man ganz spezielle Formen der Werbung nutzen, die man ausserhalb von Spielen nicht nutzen könnte. Clevere Unternehmen haben deshalb auch schon professionelle Spieler angeheuert um die “Community” von ihrem Produkt zu überzeugen. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit günstiger Werbung über solche Plattformen zu machen. Wer natürlich dabei auffällt, fliegt sicher raus. Sein eigenes Geschäft kaputt machen, möchte auch Zynga sicher nicht.

In diesen Tagen ist das bekannte Buch “Googles Gnade” in Englisch mit dem Titel “Googles Grace” erschienen. Zitat aus der Beschreibung:

Semedé, eine moderne, innovative Internetseite ist fassungslos. Der Big Boss, Google, mag sie nicht und verpasst ihr einen schlechten Page Rank – und das, obwohl sie den besten im gesamten Cyberspace verdient hätte, davon ist sie überzeugt. Zusammen mit dem alten Commodore macht sie sich auf den Weg, Google zu suchen, um ihn davon zu überzeugen, dass der wertvolle Textinhalt (Content), den sie anzubieten hat, jedem Internetnutzer schnell zugänglich gemacht werden muss. Das wird die Welt verändern – dessen ist sie sich sicher.

Die beiden Hauptfiguren Semedé und der Commodore lernen in ihren Abenteuern im Cyberspace, welche Irrtümer, Lücken und Tücken, aber vor allem auch welche Tipps und Tricks in Bezug auf Webseiten-Optimierungen im Umlauf sind – bis sie zum Schluss die Regeln aus erster Hand erfahren.

„Googles Gnade“ erzählt auf humorvolle Weise den tagtäglichen Kampf um den besten Indexrang und stellt die Frage: Was ist wertvoller Content? Nach welchen Kriterien bewertet Google wirklich und was, wenn wertvoller Content von Google einfach nicht gesehen werden kann?

Die Geschichte ist unterhaltsam und lesenswert für jeden, der mit seinem Internetauftritt erfolgreich sein möchte. So werden unter anderem der rasante Technikwandel und die damit verbundenen gesellschaftlichen Konsequenzen mit Humor und Gefühl behandelt. Gut unterhalten und stets mit einem wissen-den Augenzwinkern informiert die Lektüre ihre Leser, wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirklich funktioniert.

Für alle die, auf Deutsch oder Englisch, humorvoll darüber lesen wollen, wie man bei Google (mit Gnade) auf eine bessere Position kommen kann, ist dieses Buch ein “Plus” und “Muss”.

Der Verlag hat keine Mühen und Kosten gescheut um für das Buch zu werben – siehe Leuchtwerbung am “Time Square” in den USA. Unter Zuhilfenahme unseres Know-Hows wurde ein Buch erstellt, dass auch Laien die Welt der Suchmaschinen-Optimierung näher bringt.

Das Buch ist in guten Buchhandlungen oder bei Amazon in Deutsch (Googles Gnade) oder Englisch (Googles Grace) zu erhalten.

Wenn Coupon-Marketing nach hinten los geht!

15. September 2010
von Gordian Hense

Coupon-Marketing ist immer mehr ein stark verwendetes Vehikel um an neue Kunden zu kommen oder Umsätze zu steigern. Wie bei allen Marketing – Massnahmen entscheidet aber die Qualität der Ausführung über einen flächendeckenden Erfolg. Ein guter Marketing – Berater aus den USA sagte mal zu mir “einen Kunden aufbauen dauert oft Jahre, ihn zu verlieren oft nur Sekunden”.

Was Coupon-Marketing bedeutet, können Sie hier bei marketing.ch nachlesen.

Als Beispiel, was dabei schief laufen kann und wie man dann massenweise potentielle oder sogar bestehende Kunden verliert, beschreibe ich hier an einem Beispiel.

Kosteneinsparungen in Millionenhöhe winken

Eine grosse Lebensmittelkette in der Schweiz hat ein neues Online-Portal im Internet eröffnet. Was kann man damit einsparen? Personalkosten und Verkaufsfläche, dass sind die grössten Kostenblöcke im Lebensmittelhandel. Wenn man über ein Online – Portal verkauft benötigt man nur Lagerraum und einen Bruchteil des Personals wie in vergleichbaren “vor Ort” – Geschäften. Auch die Logistik- und Transportkosten werden geringer, da man ja nur ein grosses Lager anfahren und bestücken muss. Vieles kann man auch über Computer-Systeme besser automatisieren. Durch die dadurch entstehenden niedrigeren Stückkosten, können auch die Filialen quersubventioniert werden. All das sind ganz kräftige Gründe Lebensmittel über ein Online – Portal verkaufen zu wollen. Denken Sie als Kunde immer daran, dass das Unternehmen einen wirklich grossen Anreiz hat sie als Online-Kunden zu gewinnen.

Man muss die Kundschaft dazu bringen diesen neuen Weg einzuschlagen.

Das ist in den letzten Jahren nur wenig gelungen. Kein Wunder. Die Unternehmen geben von den zu erwarteten Einsparungen ja auch kaum etwas an ihre Kunden weiter, obwohl sie für kluge Kunden ersichtlich sind. Man hat verschiedene Wege eingeschlagen um Kunden an diese neue Möglichkeit heran zu bringen. Unter anderem auch eben durch Coupons mit hohen Gratisbeträgen die die Kundschaft zum Kauf verführen soll. Nach dem Motto, wenn sie erst einmal bei uns gekauft haben, dann kommen sie aus Bequemlichkeit sowieso wieder. 80 % der Kundschaft sind dann so träge das sie keine Lust mehr haben sich noch einmal anzustrengen um einen anderen Lieferanten zu suchen.

Handwerkliche Fehler zerstören den guten Willen

Es wurden also grosszügig Coupons, z.B. in Höhe von 100 CHF, an Haushalte verteilt und mit den Vorteilen eines Online-Kaufs geworben. Man warb darum, dass die “neue” Kundschaft für diesen Betrag im Online – Portal einkaufen könnte, wenn Sie denn nur 50 % mehr ausgeben würden. Also zusammen 150 CHF. Das tönt ja noch ganz gut. Bedingung für die Einlösung des Coupons ist natürlich, das das nur über einen Einkauf im Online-Portal möglich ist wenn man einen neuen Kunden-Account anlegt, das die Transportkosten natürlich dazu kommen, das die Mehrwertsteuer dazu kommt und das nur bestimmte Produkte mit dem eingelösten Coupon gekauft werden können. Eben nicht alle.

Riesige Chance bei älteren Menschen vs. komplizierte Systeme

Gerade ältere Menschen haben ein Interesse daran online einzukaufen. Das liegt einfach an der immer stärker werden Unbeweglichkeit durch Krankheit oder einfach Alter. Für diese Zielgruppe sind aber viele Hürden zu meistern. Wenn sie sich überhaupt an das Internet wagen, dann ist die Angst Fehler zu machen gross. Prompt machte in unserem Beispiel der potentielle Kunde einen Fehler und der eingegebene Coupon wurde ungültig. Der potentielle “Neukunde” hatte sich online registriert, alle möglichen Waren in den Warenkorb gelegt und versucht den Coupon einzugeben. Dabei ist etwas schief gelaufen und der Coupon war ungültig geworden. Jetzt hatte der Kunde aber bereits eine Stunde damit zugebracht Waren auszuwählen, die Registrierung durchzuführen und Überlegungen anzustellen was er denn kaufen könne. Nach dem das schief lief, wurde der Kunde immer wütender ob der Zeit die er vergeudet hatte und dem verloren gegangenem Coupon. Ausserdem hatte er das Gefühl, dass “er” Fehler gemacht und versagt hatte, was ihn nur noch wütender machte.

Support fehlerhaft, umständlich und Kundenfeindlich

Also bemühte er sich den Support der grossen Lebensmittelkette anzusprechen. Auf der Webseite fand er erst einmal keinen Hinweis auf eine Telefonnummer oder eine Email-Adresse. Erst nach langem Suchen fand er die richtige Nummer, sie war aber über die normalen Gebühren zusätzlich noch kostenpflichtig. Was ihn schon wieder ärgerte. Am anderen Ende meldete sich eine Computerstimme der man über das drücken verschiedener Tasten beibringen musste, was man eigentlich wollte. Auch hier ärgerte er sich. Der Kunde landete dann nach längerer Wartezeit, nervigen Abfragen und “Rap-Musik” im Ohr, natürlich, bei der falschen Person. “Er” hatte etwas falsch gemacht und eine falsche Taste gedrückt. Nun versuchte die Person ihn an die richtige Person weiter zu vermitteln. Wieder musste der Kunde sich “moderne” Rap-Musik anhören bis auf einmal die Leitung tot war. Der potentielle Kunde hatte wieder das Gefühl “er” hätte etwas falsch gemacht und deshalb sei er aus der Leitung geflogen. Viele hätte hier bereits aufgegeben und wären zu ihrem alten Einkaufsverhalten zurück gekehrt.

Nicht so dieser Kunde. Nach längeren Aktionen dennoch den Support zu erreichen, fand er nun ein Online-Formular in dem er seinem Ärger Luft machen konnte und die Lage beschrieb. Die Antwort war nicht überaus freundlich sondern eher ablehnend. Man können keinen neuen Coupons heraus geben, da der Kunde ja jetzt bereits einen Account bei der Lebensmittelkette hatte. Das Einlösen eines dieser Coupons gehe aber nur bei der “Neuanlage” eines Kundenkontos. Und natürlich wäre es logisch, dass man die Transportkosten und Mehrwertsteuer oben drauf angerechnet bekommt und sie nicht mit dem Betrag des Coupons einlösen könne. Warum eigentlich nicht? Und die Auswahl der Produkte, welche auszuwählen sind müsste man schon der Lebensmittelkette überlassen. Zu den Umständen des Telefonsupports und der Wartezeit mit “Rap-Musik” wurde nicht mal ein Wort verloren. Keine Entschuldigung oder “wir werden uns bessern” war zu lesen.

Kunden kommen sich vor, wie die letzten Deppen

Alles in allem, hatte der “potentielle” Kunde einen Haufen an Zeit vergeudet, hatte das Gefühl das “er” alles falsch gemacht hat und es wurde ihm nicht einmal das Gefühl gegeben, dass es einen glücklichen Ausweg aus seiner Situation gelassen wurde, die er ja sogar vielleicht mit beiden Händen ergriffen hätte, wäre sie ihm denn angeboten worden. Durch diese ganze Situation wurde bei dem ältere Kunden das Misstrauen gegenüber dem Internet, dem Support im Allgemeinen von grossen Unternehmen und der “Mogelpackung” der Coupons oder Sonderangeboten verstärkt. Natürlich erzählt er diese Geschichten in seinem grossen Bekanntenkreis herum. Und Leute die sich vielleicht überlegten, doch mal den Schritt im Internet zu wagen und online Lebensmittel zu bestellen, werden dadurch abgehalten.

Man kann also sehen, dass eine schlechte Gesamtsituation (Marketing, Support, Organisation) dazu führen kann, dass gut gemeinte Coupon-Aktionen voll nach hinten losgehen können. Diese Vorwürfe betreffen ja nicht nur die Marketing-Abteilung, sondern alle damit zusammen wirkenden Abteilungen in den Unternehmen auch. Im Übrigen bin ich nicht der Einzige der über diese qualitativ schlechte Leistung im Zusammenhang mit Coupons bei solchen Unternehmen berichtet. Eine Suche mit Google macht fündig. Auch wenn man davon ausgeht, dass diese Probleme nur bei 5% der angeschriebenen potentiellen Kunden entstehen – sie haben eine Reichweite die weit über darüber hinaus wirkt. Es lohnt sich also die verschiedenen, möglichen Prozessketten genauestens zu durchleuchten bevor man sie auf die Kundschaft los lässt. Oder zumindest sollte man sein Personal so anweisen, dass sie für den Kunden immer einen positiven Ausweg zulassen können.