
Kategorie 'Online Technik'
Bug in WordPress 3.2 führt zu Speicherproblemen
In den neuen Versionen 3.2 der beliebten und kostenlosen Blog Software “WordPress” hat sich wohl ein Bug eingeschlichen, der einigen Benutzern schwer zu schaffen macht. Beim Speichern eines neuen Artikels erscheint die Fehlermeldung “500″ Serverfehler – entweder mit der Bemerkung das das Speicherlimit überschritten wurde oder das das CGI wegen Überlastung ausgestiegen ist.
Viele Nutzer haben daraufhin das Speicherlimit ihrer Installation erhöht, was das Problem nicht behoben hat.
Lösung
Ich habe mir nun die Dateien, speziell “wp-config.php”, angesehen und (vermutlich) den Fehler entdeckt. In der Datei “wp-config.php” wird das PHP-Script nicht geschlossen. Vermutlich laufen dann manche Prozesse in einer Schleife und benötigen unnötig Speicher bis dieser ausgeschöpft ist.
Nachdem ich am Ende der Datei ein “?>” gesetzt hatte, verschwanden auch die Fehler.
Achtung: Das scheint aber nur bei vollkommen neuen Installationen der Fall zu sein. Alte WordPress Installationen mit einem Update zu 3.2.1 überschreiben ja die wp-config.php nicht.
Bannermarkt in Bewegung?

Von Bannern im Ruhestand und interaktiven Layer-Ads
Lange Zeit war es ruhig an der Front neuer Banner-Formate für Werbung im Internet. Die Branche hatte sich auf einige wenige Maße, Grössen und Inhalte eingeschossen. Es gab und gibt zwar immer ein paar Ausnahmen – jedoch wurden diese wenig genutzt.
Jetzt definierte das IAB (Interactive Advertising Bureau), ein Zusammenschluss von ca. 500 weltweit führenden Media und Technologie-Unternehmen, in ihrem Dokument “Ad Unit Guidelines” neue Strukturen und Zukunftsvisionen. Das IAB teilte einmal die vorhandenen Banner-Formate in “Core
Standard Ad Units” und “Delisted Standard Ad Units” ein. Also in Banner die als aktueller “Standard” und Banner die als “Retiered” (Im Ruhestand, ausgelistet) definiert wurden. Ausserdem verkündete das IAB eine Testphase für neue Ad-Formate beginnend mit dem 28.2.2011 für sechs Monate – genannt “Rising Stars Ad Units”.
Rising Stars Ad Units
Rising Stars Ad Units sind Vorschläge von Ad – Formaten verschiedener internationaler Marktteilnehmer die in einem Wettbewerb gewonnen hatten. Google z.B. stellt darunter sein “Billboard” – Format über YouTube vor. “Filmstrip” ist das Format von Microsoft. “Portrait” von AOL. “Pushdown” von Pictela. “Sidekick” von Unicast und “Slider” von Genex. Alles Formate bei denen Animationen, Filme, Bilder in Bewegung sind, durch Aktionen vergrössert werden oder als Layer über den Bildschirm fliegen. Alle diese neuen Formate haben die Interaktivität gemeinsam. Betrachter können durch Aktionen das Verhalten beeinflussen – wenn es denn alles richtig programmiert wurde. Gerade letzterer Punkt wird aufmerksam zu beobachten sein, denn schon jetzt, bei den Beispielen, zeigt sich, dass der User oft nur zum Statisten auf seinem eigenen Browser wird. Kontrolle ist etwas anderes und das “Mitfahren” wird viele genervt abschrecken. Dennoch – der Markt ist in Bewegung und auch für User hat das Vorteile. Eine ganz andere Erlebniswelt mit mehr Information ist möglich.
Google Rich-Media AdWords
Google wirbt in diesen Tagen für neue Rich-Media Anzeigen über das Google Werbenetzwerk. Die Möglichkeiten für Anzeigen durch den Dienst werden stark erweitert. Auf einer eigens eingerichteten Seite “Watch This Space” werden in verschiedenen Videos die Möglichkeiten und Informationen dazu dargestellt. Auch hier ist die Interaktivität ein wichtiger Bestandteil – fährt man z.B. über eine herkömmliche Anzeige im Format 336 x 280 – klappt ein zusätzlicher Layer auf, der dann den halben Bildschirm belegt. Auch dieser kann wieder interaktiv genutzt werden, z.B. durch Produktauswahl.
Unterschiede in Ländern und Akzeptanz
Die Diskussion über neue Formate von Bannern und das Aussortieren alter Formate ist in vollem Gang. Jedoch sehen viele lokal andere Präferenzen als die aus den USA stammenden Vorlagen. So antwortet Jens Pöppelmann vom Deutschen OVK, zum Beispiel auf die Frage welche Standards sich wohl in Deutschland durchsetzen:
Wenn wir uns die Top 4 des Premium Ad Packages laut der Nielsen Online Werbestatistik im Januar ansehen, ist mit dem Pushdown Ad genau eines der Rising Stars Ads, die zu einem Standard werden sollen, abgeschlagen auf dem letzten Platz. Das Pushdown Ad ist sogar von allen im Januar gebuchten Werbeformen laut Nielsen auf dem letzten Platz. Sehr viel besser ist es dem Maxi Ad und dem Banderole Ad ergangen, die die Plätze 1 und 2 in der Werbestatistik belegen. Beide Werbeformen gab es schon vor ihrer Standardisierung im Premium Ad Package. Von daher könnten beispielsweise das Billboard Ad und das Slider Ad gute Chancen haben, sich zu einem Standard in Deutschland zu entwickeln. Beide Werbeformen werden in Deutschland schon häufiger genutzt. Für alle anderen wird es wohl eher schwieriger werden, sich durchzusetzen.
Quelle: InternetWorld
Internet Werbemarkt in Bewegung
Der Internet Werbemarkt ist auf jeden Fall in Bewegung. Viele Neuheiten und Änderungen werden kommen müssen. Denn der Online Markt verändert sich. Asien nimmt einen immer grösseren Anteil ein, andere “Emerging Markets” werden folgen. Kleine und mittlere Unternehmen wollen zunehmend am internationalen Geschehen teilnehmen und auch dort für Ihre Produkte und Dienstleistungen werben. Da fehlt es hinten und vorne an Standards und Möglichkeiten einheitlich über Angebote und Nachfragen zu reden – geschweige denn zu “schalten”. Im Moment teilt sich die Spreu vom Weizen – durch Grösse und Macht – und nicht durch wollen und dürfen. Apple hat gerade die Einstiegshürde für “iAd” von 1’000’000 US-Dollar auf 500’000 US-Dollar gesenkt. Auf der anderen Seite berichtet die Internetworld von enormen Zunhamen bei Banner-Werbung:
Branding-Kampagnen sorgen für ein Plus von 35 Prozent / Video-Werbevolumen seit 2008 verfünffacht
Unternehmen haben die Werbeform “Banner” anscheinend wieder entdeckt und bauen vor allem die Werbung mit “Bewegtbildern” aus.
Auf vielfachen Wunsch haben wir hier eine Liste mit 50 einfachen SEO-Tipps zur Verbesserung ihrer Webseite zusammen gestellt.
- Benutzen Sie eine “.htaccess” – Datei (auf Apache Webservern) um doppelten Inhalt (Duplicate Content) zu vermeiden. Leiten Sie Ihre Domain ohne “www” auf die ihrer Domain mit “www” um (example.com -> www.example.com). Bei Windows-Systemen gibt es andere Lösungen.
- Verlängern Sie die Registrierung ihres Domain-Namens auf mehrere Jahre. Suchmaschinen prüfen zunehmend wie lange Domain-Namen registriert sind um von kurzfristiger Nutzung einer Domain zu unterscheiden.
- Versehen Sie Ihr Webseiten-Logo mit einem Link inkl. “title” und “alt”-Tag auf Ihre Domain. Das hat zwei Vorteile, Ihre Besucher finden immer zurück auf die Startseite und sie verbessern die Verlinkung inkl. Keywords.
- Setzen Sie die Schriftgrösse auf eine leicht zu lesende Grösse. Fragen Sie mehrere, unterschiedlich alte Benutzer ob die Schrift zu klein ist und erhöhen Sie eventuell die Schriftgrösse Ihrer Webseite.
- Entfernen Sie so viel wie möglich Ballast von Ihrer Webseite, z.B. Widgets und / oder PlugIns. Diese verzögern die Ladegeschwindigkeit und enthalten oft “follow” – Links von ihrer Webseite weg.
- Überprüfen Sie die Dateigrösse von eingebauten Bildern auf Ihrer Webseite. Eine optimale Seite sollte 20 – 30 kb nicht übersteigen. Oft sind einzelne Bilder schon grösser.
- Bauen Sie einen leicht zu findenden “Kontakt” – Link auf allen Seiten ihres Webauftrittes ein. Vergessen Sie bei den Kontakt-Angaben keine wichtigen Details (Email, Telefonnummer, Faxnummer, Adresse, Name, etc.).
- Verwenden Sie CSS (Cascading Style Sheets) um das Drucklayout Ihrer Seiten zu definieren.
- Überprüfen Sie regelmässig alle ausgehenden und internen Links auf Funktion.
- Fügen Sie zu Ihren Bildern “Alt”-Tags und wenn es geht (bei Links) den “Title”-Tags hinzu.
- Falls Ihre Seiten “Frames” enthalten, lösen Sie diese auf. Gleiches gilt für Tabellen. Wandeln sie alles in CSS – Layouts um.
- Falls Sie keine “robots.txt” – Datei haben, erstellen sie eine. Tipp: WordPress erzeugt ab den neusten Versionen eine automatisch generierte robots.txt – Datei.
- Verwenden Sie auf allen Seiten die gleiche Navigation, mit den gleichen Links inkl. “Title” und “Alt” – Tag.
- Verwenden Sie bei allen Links die gleichen Farben und Auszeichnungen (z.B. unterstrichen).
- Überprüfen Sie Ihren gesamten Webseiten-Inhalt (Content) auf Rechtschreibung und korrigieren Sie wenn nötig.
- Fügen Sie möglichst zu jedem Artikel oder jeder Seite ein Bild hinzu und verlinken dieses auf ihren eigenen Content.
- Erstellen Sie eine “About” – Seite auf der Sie erklären was Sie machen oder was der Sinn und Zweck der Webseite ist. Verlinken Sie diese About – Seite mit den Verzeichnissen für About – Seiten.
- Falls Ihre Webseite Pop-Ups hat, entfernen Sie diese.
- Verlinken Sie Ihre Seite zu Ihren Social Media – Accounts (z.B. Facebook, LinkedIn, Xing, etc.)
- Fügen Sie eine Such-Box auf Ihrer Seite ein.
- Erstellen Sie eine Seite mit Ihren Datenschutzerklärungen (Privacy policy). Wenn Sie Google Analytics verwenden, beachten Sie das sie das in Ihren Privacy Policy entsprechend erwähnen.
- Fügen Sie einen Link zu Ihren Privacy Policy auf jeder Seite in Ihrem Webauftritt ein.
- Benutzen Sie in URLs (wenn Sie müssen) immer Bindestriche und keine “Unterstriche”.
- Benutzen Sie in URLs oder Dateinamen (wenn Sie müssen) keine Umlaute, sondern umschreiben Sie diese in z.B. ä -> ae.
- Fügen Sie auf Ihrer Kontaktseite einen Link zu Ihrem Standort auf Google Maps ein.
- Verlinken Sie Ihre Webseiten untereinander ausreichend und relevant.
- Versuchen Sie auf allen Webseiten unterschiedliche und individuelle Meta-Beschreibungen zu verwenden.
- Überprüfen Sie den Quelle-Code Ihrer Webseiten regelmässig auf Fehler und korrigieren Sie diese. Ein gutes Tool dazu ist z.B. der “Markup Validation Service“.
- Verzichten Sie auf Linktausch, da die meisten Backlinks ihnen keine Reputation verschaffen.
- Falls Sie noch keine Fehler-Seiten (z.B. 404 Datei nicht gefunden) haben, erstellen sie diese.
- Fügen Sie den Fehler-Seiten Such-Boxen hinzu.
- Falls Sie noch keine lesbare Sitemap-Seite hatten, erstellen Sie eine und fügen diese Ihrem Webauftritt zu.
- Fügen Sie auf jeder Seite einen Link zu Ihrer Sitemap hinzu.
- Fügen Sie auf jeder Seite eine Copyright – Erklärung hinzu. Wenn Sie wollen können Sie auch eine eigene Copyright – Seite erstellen und diese damit verlinken.
- Stellen Sie alle Links auf Ihrer Webseite “unterstrichen” dar.
- Vermeiden Sie automatisches Abspielen von Musik oder Filmen auf Ihren Seiten. Wenn dann bieten Sie immer eine Möglichkeit an diese so schnell wie möglich abzustellen.
- Vermeiden Sie Flash oder animierte Grafiken (GIFs) auf Ihren Webseiten.
- Erstellen Sie eine “Support” – Seite auf der Sie FAQs oder andere Hinweise zu Unterstützung anbieten.
- Wenn Sie Support-Anfragen beantworten fügen Sie die Frage und Antwort ihrer Support-Seite hinzu.
- Entfernen Sie alle Scripte die die Grösse der Fenster verändern.
- Entfernen Sie alle unnötigen Eingabefelder aus Formularen.
- Fügen Sie den Statistik-Code auf allen Seiten Ihrer Webseiten ein.
- Erstellen Sie ein Favicon für Ihre Webseite und geben im Header die richtige Anweisung dazu.
- Wenn möglich geben Sie im Header einen Link zu Ihrem RSS-Feed an.
- Verwenden Sie auf allen Seiten nur Email-Adressen ihrer Domain.
- Markieren Sie alle Eingabefelder mit einem “Lable” – Tag.
- Erstellen Sie möglichst einmal pro Woche einen neuen Beitrag auf Ihren Seiten.
- Regen Sie zu Kommentare zu ihren Beiträgen an.
- Kommentieren Sie Ihre Beiträge selber bzw. antworten Sie auf Kommentare zu ihren Beiträgen.
- Fügen Sie z.B. Ihre Skype-Adresse als “Call”-Link auf jeder Seite ein.
Online Sicherheit und Privatsphäre mit VPN
Sicherheit und Privatsphäre wird im Internet wichtiger und wichtiger
Sie wollen nicht, dass Behörden, ihr Provider oder Konkurrenten ihr Benutzerverhalten ausspionieren können? Sie wollen Zensur und Blockaden im Internet umgehen? Sie wollen Webseiten aufrufen, die in ihrem Land gesperrt sind? Sie wollen, dass alle Daten die von Ihnen über das Internet übertragen werden verschlüsselt übertragen werden – damit keiner sie lesen kann? Dann ist eine Lösung mit VPN das beste Verfahren für Sie. Surfen Sie über eine VPN-Verbindung mit höchster Sicherheit und absoluter Privatsphäre.
Geospezifische Inhalte
Über ein VPN können Sie geospezifische Inhalte aufrufen, die in ihrem Land eventuell gesperrt wurden. Nutzern Sie VPN um Webseiten aufzurufen, die sonst für sie unerreichbar sind.
Umgehen Sie Internet-Zensur
Internet-Nutzer in China und anderen Ländern werden oft an der Nutzung verschiedener Internet-Dienste gehindert. Die Dienste werden oft einfach von den Providern gesperrt. Zum Beispiel werden in China YouTube.com oder FaceBook.com gesperrt. Aber auch in anderen Ländern, ja sogar westeuropäischen, werden Internetseiten gesperrt. Mit einer sicheren VPN – Verbindung über einen geeigneten Provider können Sie Seiten trotzdem aufrufen.
Internet-Telefonie verschlüsselt
Selbst Voice-Over-Ip (Internet-Telefonie) lässt sich über VPN – Verbindungen ausführen. Es ist bekannt, dass Gespräche über das Internet von anderen abgehört werden können. Die Datenpakete werden z.T. unverschlüsselt übertragen. Selbst ein kluger Nachbar könnte die Daten mitschneiden und so hören was Sie und Ihr Partner sprechen. Über eine sichere VPN-Verbindung lassen sich solche Daten verschlüsselt übertragen und Sie sind vor dem Abhören geschützt.
Schutz für Ihr W-Lan (WiFi)
Viele Nutzer wissen nicht, dass die meisten Daten über ihre W-Lan unverschlüsselt übertragen werden. Die Frequenzen können in der Umgebung aufgefangen, aufgezeichnet und abgehört werden (z.Bsp. Online-Zahlungsverkehr, Online-Banking oder Online-Shopping).
Gehen Sie auf Nummer Sicher
Mit einem Zugang über VPNSwiss erhalten Sie Zugang zum Internet über eine Schweizer- oder US-Internetadresse (IP) und können über die verschlüsselte Verbindung alle Dienste nutzen, die man in diesen Ländern auch nutzen kann. Zusätzlich werden die Daten verschlüsselt übertragen und anonymisiert.
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Die besten PayPal Alternativen
PayPal (ein Tochterunternehmen von eBay) kennen viele als eines der bequemsten Zahlungssysteme im Internet. PayPal hat sich über Jahre ein grosses Vertrauen bei Kundschaft und Benutzern aufgebaut. Dieses Vertrauen wurde jetzt durch eine kleine, aber wirksame Entscheidung stark erschüttert. PayPal sperrte ohne handfesten Grund den Account der “Wau Holland Stiftung” in Deutschland, weil darüber Spendengelder an Wikileaks flossen. Die Begründung von PayPal lautete: “Verletzung der Nutzungsbedingungen” wegen “Förderung illegaler Aktivitäten” durch Wikileaks (Quelle: Spiegel).
Wie kann man sich als Geschäftskunde auf ein Zahlungssystem verlassen, wenn es zeigt, dass es praktisch ohne eine Prüfung einen Account löschen kann und das auch tut. Die “Förderung illegaler Aktivitäten” durch Wikileaks und die “Wau Holland Stiftung” ist von keinem Gericht, ja nicht einmal als Meinung von Politikern bestätigt worden. Selbst wenn PayPal in seinen Vertragsbedingungen stehen hat, dass es bei Verdacht der “Förderung illegaler Aktivitäten” einen Account löschen kann, wäre das im Fall “Wikileaks” nicht der Fall. Denn selbst Politiker die mit Wikileaks hart ins Gericht gingen, haben immer wieder betont, dass die Arbeit von Wikileaks nicht illegal und sogar durch das Presserecht in der freien Welt geschützt ist. Wie kommt also PayPal dazu beiden Organisationen “Förderung illegaler Aktivitäten” vorzuwerfen. Ich habe das Gefühl es sind ganz einfach private Einschätzungen der Führung von PayPal. Wenn das aber so ist, sind alle Entscheidungen über Account – Öffnungen und Schliessungen und andere Entscheidungen über die Zusammenarbeit mit Kunden, bei PayPal, auch willkürlich?
Ich habe selber Accounts bei PayPal und nutze sie gerne. Nur muss ich nach dem Vorfall mit Wikileaks stärker darüber nachdenken, was passiert, wenn ich mal eine Äusserung mache, die PayPal nicht gefällt. Wie vielleicht diese hier. PayPal hat mich durch ihre Aktion gezwungen stärker über Alternativen nach zu denken und ich habe mich entschlossen diese Alternativen mit Ihnen zu teilen. Vielleicht ist ja das eine oder andere Unternehmen als Leser, dabei, die ähnliche Sorge über das Vertrauensverhältnis zu PayPal haben.
Google Checkout
Google Checkout funktioniert ähnlich wie PayPal und gehört zu Google Inc. Sie können mit Google Checkout Verkauf-Buttons erstellen und diese in Ihre Webseite integrieren. Für viele Shopping-Software gibt es bereits Module oder PlugIns um Google Checkout in ihren Online – Shop zu integrieren. Sie können sogar mit Google Checkout und dem “Store Gadget” einen kompletten Online-Shop erstellen und ihre Produkte darüber im Internet anbieten. Wie PayPal auch werden alle möglichen Kreditkarten und Bankkonten unterstützt. Die meisten Funktionen, die PayPal anbietet, können Sie auch mit Google Checkout nutzen. Die Gebühren sind ähnlich hoch wie bei PayPal. Der Blog zu Google Checkout.
Moneybookers
Moneybookers ist die Tochter von Gatcombe Park Ventures Limited und einer der ersten Konkurrenten zu PayPal gewesen, es bietet fast die gleichen Leistungen an. Allerdings sind die Gebühren niedriger als bei PayPal und die Zahl der unterstützten Shopping-Lösungen ist sehr gross. Das Unternehmen wurde 2001 in London gegründet und startete im April 2002 seinen Service. Im Februar 2003 erhielt Moneybookers die E-Bank-Lizenz und ist seitdem berechtigt, elektronisches Geld auszugeben. Im Mai 2005 wurde Nikolai Riesenkampff neuer Geschäftsführer von Moneybookers. Im März 2006 hatte Moneybookers bereits 1,6 Millionen Kunden.
iKobo
iKobo ist ein weiterer, ernstzunehmender Konkurrent von PayPal, hat aber seinen Hauptsitz in Europa. Es wurde 2001 in England gegründet und hat heute eine sehr grosse Verbreitung auf der ganzen Welt. Es stützt sich allerdings hauptsächlich auf das Visa- und Mastercard – System. Auch die Unterstützung von Online-Shopping-Lösungen ist kaum vorhanden.
chronopay
Ein weiterer Konkurrent zu PayPal ist wohl chronopay.com – das Niederländische Unternehmen mit Sitz in Amsterdam konzentriert sich auf die EU und die östlichen Staaten, wie Russland und das Baltikum.
Alipay.com
Alipay.com hat laut china.org.cn gerade PayPal in China als Online-Zahlungssystem überholt. Sowohl die Anzahl der Nutzer wie auch die Transaktionen übersteigen die von PayPal in China mittlerweile. Das Tochterunternehmen der Alibaba Group hat bereits 500 Millionen Nutzer und wickelt ein Volumen von ca. 230 Mio. Euro mit 2 Mio. Transaktionen “pro Tag” ab. Wer in China Online Business betreiben möchte kommt vermutlich um diesen Dienst nicht herum. Es ist eine Frage der Zeit wann solche Systeme die Welt erobern.
Eine Liste mit weiteren eCash / Electronic Payment Anbietern im internationale Bereich hat Wikipedia.org hier zur Verfügung gestellt. Eine Übersicht für den deutschsprachigen Raum von Online – Zahlungssystemen finden Sie hier.





